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a) Was singet und klinget die Strasse herauf., b) Wer nicht liebt Wein, Weib, Gesang, bleibt ein Narr sein Leben lang , c) Leise flehen meine Lieder, d) Über Berge über Täler fliegt der Vögel muntre Schar, e) Des Lebens Sonnschein ist Singen und Fröhlich sein, f) Kling Klang goldner Wein

Ident. Nr.: N (33 X) 404/2010,23a-f

ObjID: obj:1570219

Details (Expert)

Datierung
1900/20
Geografische Bezüge
Material / Technik
Seidengewebe, bestickt, bedruckt, bemalt
Abmessungen
Höhe x Breite: 84 x 35 cm (für den Platzbedarf aller 6 Bänder)

Objektbeschreibung

Sechs einzelne Lautenbänder

a) Goldfarbenes Seidenband bestickt mit schilffarbenem Stickgarn im Plattstich. "Was singet und klinget die Strasse herauf". Eingerahmt von zwei kleinen an einen Notenschlüssel erinnernden Ornamenten. Darüber mit einfacheren Stichen gestickt " Drei Freunde 1915".

b) Purpurnes Seidenband, bestickt mit orangefarbenem Stickgarn im Plattstich " Wer nicht liebt Wein, Weib, Gesang, bleibt ein Narr sein Leben lang". Darüber mit einfacherem Stich gestickt "Emma, Boude?? + Paul 1915".

c) Olivbraunes Seidenband, bemalt mit einem schwarzen Schriftzug "Leise flehen meine Lieder". Darunter ein gemaltes Bild in dem eine nackte Figur mit einem blauen Tuch über den Schultern (vermutlich ein Puto) und einem Instrument in der Hand mit dem Rücken zum Betrachter steht. Vor ihm ein offenes Fenster aus dem ein Mann heraus schaut und zuhört.

d) Altrosafarbenes Seidenband bemalt mit einem braunen Schriftzug " Über Berge über Täler fliegt der Vögel mutre Schar". Darunter sind in einem gemalten Bild drei blaue und ein brauner Vogel über einer Landschaft fliegend dargestellt.

e) Dunkelgrünes Seidenband bestickt mit gelbem Stickgarn im Kettenstich "Des Lebens Sonnschein ist Singen und Fröhlich sein". Darunter ein vignettenartiges buntes Ornament im Kettstich gestickt.

f) Grasgrünes Seidenband bestickt mit gelbem Stickgarn im Kettenstich "Kling Klang goldner Wein." Darunter ein längliches buntes Ornament im Kettenstich gestickt.

Letzte Aktualisierung: 03.07.2026

Kontakt

Einrichtung:

Museum Europäischer Kulturen

Weitere Objekte aus den Sammlungen

Anna Valtermayrin von Sollach wurde von zweyen Lauffenten Pferdten hinwech geworffen, Und Maria ihre Tochter von einen hoch-geladnen fueder herunder gestosßen. Weillen sie nun in so augensheinliher Leebens, gefahr imerdar zu Mariam nach Hehenkirchen Umb hilff gerueffen, seint sie bayde durch die mechtige vorbitt Mariä recht wunderbahrlich beym Leeben Und gesundheit erhalten worden. gott und Mariä sey eviger Danckgesagt, anno 1754.

Anna Valtermayrin von Sollach wurde von zweyen Lauffenten Pferdten hinwech geworffen, Und Maria ihre Tochter von einen hoch-geladnen fueder herunder gestosßen. Weillen sie nun in so augensheinliher Leebens, gefahr imerdar zu Mariam nach Hehenkirchen Umb hilff gerueffen, seint sie bayde durch die mechtige vorbitt Mariä recht wunderbahrlich beym Leeben Und gesundheit erhalten worden. gott und Mariä sey eviger Danckgesagt, anno 1754.

Querformat. Rechts oben rotgesäumtes Lichtloch, auf Wolkenkissen stehend Mutter Gottes, auf der Rechten das Kind, auf der Linken Traube. Von ihr je ein Strahl zu den beiden Verunglückten. Im Hintergrund Baumgruppen, beiderseits eine Kapelle. Im Mittelpunkt ein gezäunter Weg. Auf diesem hält eine Karosse mit zwei Schimmeln und Kutscher, die beiden Fahrgäste als Zuschauer am Zaun. Im Vordergrund Grasfuder mit zwei durchgehenden Pferden. Vom Wagen stürzt ein Mädchen, neben den Pferden liegt eine Frau. Rechts vom Wagen der aufstakende Bauer. Unter der Darstellung breites Schriftband, weiß, beiderseits rot endend: "Anna Valtermayrin von Sollach wurde von zweyen Lauffenten Pferdten hinwech geworffen, Und Maria ihre Tochter von einen hoch-geladnen fueder herunder gestosßen. Weillen sie nun in so augensheinliher Leebens, gefahr imerdar zu Mariam nach Hehenkirchen Umb hilff gerueffen, seint sie bayde durch die mechtige vorbitt Mariä recht wunderbahrlich beym Leeben Und gesundheit erhalten worden. gott und Mariä sey eviger Danckgesagt, anno 1754."

Anno 1818. Seynd wir durch die Vorbitt der Gnaden Mutter in der Steinfelsen von der Augenscheinlichen Todesgefahr, die zu Mamminger Isar Prüken erfolgten stürzung, getrohet hat, gerettet worten. Zur danksagung hat dise Dafel Simann Gigisreiter 1/4 bauer in buebach, und desen Eweib Maria Anna geopfert!

Anno 1818. Seynd wir durch die Vorbitt der Gnaden Mutter in der Steinfelsen von der Augenscheinlichen Todesgefahr, die zu Mamminger Isar Prüken erfolgten stürzung, getrohet hat, gerettet worten. Zur danksagung hat dise Dafel Simann Gigisreiter 1/4 bauer in buebach, und desen Eweib Maria Anna geopfert!

Querformat. Oben in der Mitte auf Wolkenkissen Maria Hilf. Dunkler Himmel, im Hintergrund Bäume. Im Vordergrund ein Fluss, links geschwungener Holzsteg, aus dem ein Stück fehlt. Im Fluss schwimmend Fuder mit zwei Pferden bespannt, Frau, Mann auf Holzstück und Kind, sich an einem Brückenpfahl haltend. Rechts am Ufer festgemacht, wohl Schiffsmühle. Unter der Darstellung Schriftband: Anno 1818. Seynd wir durch die Vorbitt der Gnaden Mutter in der Steinfelsen von der Augenscheinlichen Todesgefahr, die zu Mamminger Isar Prüken erfolgten stürzung, getrohet hat, gerettet worten. Zur danksagung hat dise Dafel Simann Gigisreiter 1/4 bauer in buebach, und desen Eweib Maria Anna geopfert!Durch die untere Häfte dieses Votivbildes schimmert ein Älteres durch. Man erkennt vor einem großen Hause einen bespannten Wagen mit zwei Männern. Am rechten Rand: 1786 EXVOTO (?)Die Votivtafel wurde im August 1968 in Gemäldegalerie gerönt und infrarot aufgenommen. Wagen von links mit 2 Pferden und Reiter stößt gegen den mit 4 Pferden bespannten Heuwagen. (?) Reiter des Sattelpferdes blickt zurück zu einem Mann, der vor die Hinterräder gefallen ist. Auf Hausgiebel kleine stehende Muttergottes. Druch die Aufnahme die Lesung der Inschrift bestätigt.