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a) Im schönsten Wiesengrunde; b) Ein Sträußchen am Hute; c) Guten Abend, gute Nacht! mit Rosen bedacht

Ident. Nr.: N (33 X) 404/2010,24a-c

ObjID: obj:1570592

Details (Expert)

Datierung
1900/20
Geografische Bezüge
Material / Technik
Seidengewebe, bestickt
Abmessungen
Höhe x Breite: 76 x 17 cm (für den Platzbedarf aller 3 Bänder)

Objektbeschreibung

DRei Lautenbänder zusammengeknotet

a) Weißes Seidenband, bestickt mit gelbem Stickgarn im Plattstich "Im schönsten Wiesengrunde". Darunter das gestickte Bild einer Frau in schwarz unter einer grünen Weide sitzend.

b) braunes Seidenband bestickt mit pastellblauem Stickgarn im Plattstich: "Ein Sträusschen am Hute". Darunter das gestickte Bild eines Wanderstocks mit einer lilafarbenen Schleife umgeben von Blumenornamenten.

c) Lilafarbenes Seidenband mittig bestickt mit sonnengelbem Stickgarn "Guten Abend, gute Nacht! Mit Rosen bedacht..." in deutscher Schrift. Darunter ein gesticktes Blumenornament mit rosa und roten Rosen.

Letzte Aktualisierung: 03.07.2026

Kontakt

Einrichtung:

Museum Europäischer Kulturen

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Anna Valtermayrin von Sollach wurde von zweyen Lauffenten Pferdten hinwech geworffen, Und Maria ihre Tochter von einen hoch-geladnen fueder herunder gestosßen. Weillen sie nun in so augensheinliher Leebens, gefahr imerdar zu Mariam nach Hehenkirchen Umb hilff gerueffen, seint sie bayde durch die mechtige vorbitt Mariä recht wunderbahrlich beym Leeben Und gesundheit erhalten worden. gott und Mariä sey eviger Danckgesagt, anno 1754.

Anna Valtermayrin von Sollach wurde von zweyen Lauffenten Pferdten hinwech geworffen, Und Maria ihre Tochter von einen hoch-geladnen fueder herunder gestosßen. Weillen sie nun in so augensheinliher Leebens, gefahr imerdar zu Mariam nach Hehenkirchen Umb hilff gerueffen, seint sie bayde durch die mechtige vorbitt Mariä recht wunderbahrlich beym Leeben Und gesundheit erhalten worden. gott und Mariä sey eviger Danckgesagt, anno 1754.

Querformat. Rechts oben rotgesäumtes Lichtloch, auf Wolkenkissen stehend Mutter Gottes, auf der Rechten das Kind, auf der Linken Traube. Von ihr je ein Strahl zu den beiden Verunglückten. Im Hintergrund Baumgruppen, beiderseits eine Kapelle. Im Mittelpunkt ein gezäunter Weg. Auf diesem hält eine Karosse mit zwei Schimmeln und Kutscher, die beiden Fahrgäste als Zuschauer am Zaun. Im Vordergrund Grasfuder mit zwei durchgehenden Pferden. Vom Wagen stürzt ein Mädchen, neben den Pferden liegt eine Frau. Rechts vom Wagen der aufstakende Bauer. Unter der Darstellung breites Schriftband, weiß, beiderseits rot endend: "Anna Valtermayrin von Sollach wurde von zweyen Lauffenten Pferdten hinwech geworffen, Und Maria ihre Tochter von einen hoch-geladnen fueder herunder gestosßen. Weillen sie nun in so augensheinliher Leebens, gefahr imerdar zu Mariam nach Hehenkirchen Umb hilff gerueffen, seint sie bayde durch die mechtige vorbitt Mariä recht wunderbahrlich beym Leeben Und gesundheit erhalten worden. gott und Mariä sey eviger Danckgesagt, anno 1754."