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a) wie schön blüht uns der Maien b) alles gute schöne, liegt im Reich der Töne, c) Kennst Du das Land wo die Citronen blühn ?, d) o.T., e) Allüberall blühts, 's ist Rosenzeit

Ident. Nr.: N (33 X) 404/2010,26a-e

ObjID: obj:1572373

Details (Expert)

Datierung
1900/20
Geografische Bezüge
Material / Technik
Seidengewebe, bemalt, bestickt
Abmessungen
Höhe x Breite: 82 x 33 cm (für den Platzbedarf aller 5 Bänder)

Objektbeschreibung

Fünf Lautenbänder zusammengebunden

a) Blaues Seidenband bestickt mit rotem Stickgarn im Plattstich: "wie schön blüht uns der Maien". Darunter ein im Plattstich gesticktes Bild einer Birke.

b) senfgelbes Seidenband bestickt mit dunkelrotem Stickgarn im Plattstich: "alles gute schöne, liegt im Reich der Töne,".Darunter eine gestickte braune Laute mit einem blauen Band. Das Seidenband ist am Ende spitz zulaufend gefaltet.

c) breites lilafarbenes Seidenband bestickt mit gelbem Stickgarn im Plattstich. "Kennst Du das Land wo die Citronen blühen?". Darüber eine gestickte orangefarbene Harfe umgeben von Rosenblüten, gestickt im Plattstich. Das Seidenband ist am Ende spitz zulaufend gefaltet.

d) o.T. handelsübliches lilafarbenes Seidenband, industriell bestickt mit roten und weißen Blüten.

e) Breites dunkelblaues Seidenband bemalt mit einem weißen Schriftzug: "Allüberall blühts, 's ist Rosenzeit". Darunter zwei gemalte Rosen.

Letzte Aktualisierung: 03.07.2026

Kontakt

Einrichtung:

Museum Europäischer Kulturen

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Anna Valtermayrin von Sollach wurde von zweyen Lauffenten Pferdten hinwech geworffen, Und Maria ihre Tochter von einen hoch-geladnen fueder herunder gestosßen. Weillen sie nun in so augensheinliher Leebens, gefahr imerdar zu Mariam nach Hehenkirchen Umb hilff gerueffen, seint sie bayde durch die mechtige vorbitt Mariä recht wunderbahrlich beym Leeben Und gesundheit erhalten worden. gott und Mariä sey eviger Danckgesagt, anno 1754.

Anna Valtermayrin von Sollach wurde von zweyen Lauffenten Pferdten hinwech geworffen, Und Maria ihre Tochter von einen hoch-geladnen fueder herunder gestosßen. Weillen sie nun in so augensheinliher Leebens, gefahr imerdar zu Mariam nach Hehenkirchen Umb hilff gerueffen, seint sie bayde durch die mechtige vorbitt Mariä recht wunderbahrlich beym Leeben Und gesundheit erhalten worden. gott und Mariä sey eviger Danckgesagt, anno 1754.

Querformat. Rechts oben rotgesäumtes Lichtloch, auf Wolkenkissen stehend Mutter Gottes, auf der Rechten das Kind, auf der Linken Traube. Von ihr je ein Strahl zu den beiden Verunglückten. Im Hintergrund Baumgruppen, beiderseits eine Kapelle. Im Mittelpunkt ein gezäunter Weg. Auf diesem hält eine Karosse mit zwei Schimmeln und Kutscher, die beiden Fahrgäste als Zuschauer am Zaun. Im Vordergrund Grasfuder mit zwei durchgehenden Pferden. Vom Wagen stürzt ein Mädchen, neben den Pferden liegt eine Frau. Rechts vom Wagen der aufstakende Bauer. Unter der Darstellung breites Schriftband, weiß, beiderseits rot endend: "Anna Valtermayrin von Sollach wurde von zweyen Lauffenten Pferdten hinwech geworffen, Und Maria ihre Tochter von einen hoch-geladnen fueder herunder gestosßen. Weillen sie nun in so augensheinliher Leebens, gefahr imerdar zu Mariam nach Hehenkirchen Umb hilff gerueffen, seint sie bayde durch die mechtige vorbitt Mariä recht wunderbahrlich beym Leeben Und gesundheit erhalten worden. gott und Mariä sey eviger Danckgesagt, anno 1754."