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Ident. Nr.: N (35 A) 558/2010

ObjID: obj:1578689

Details (Expert)

Datierung
um 1980
Material / Technik
Stoff, Plaste, Papier
Abmessungen
Höhe x Breite x Tiefe: 40 x 33 x 30 cm

Objektbeschreibung

Puppe mit weitem roten Rock und Bordüre am Saum. Unter dem Rock ist ein dickes Steppfutter zur Polsterung/Isolation der Kanne. Oben trägt sie eine helle (beige) Bluse und eine grüne Weste mit Bordüre. Die Hände sind aus gefüttertem hautfarbenem Stoff. In einer Hand hält sie einen gelben Plastespiegel (Spiegelglas nicht vorhanden), die andere Handsteckt das blonde Haar unter den Hut/Haube. Der Kopf besteht aus einem mit hautfarbenem Stoff überzogenem Formteil und ist mit einem fruendlich lächelndem Gesicht mit blauen Augen bemalt. Die Haare sind unter der mit gelben Band befestigtem Haube hochgesteckt. Die Haube besteht aus einer Art Dreieck, auf der Innenseite mit buntem Stoff bezogen und mit Borte versehen, auf der Außenseite ist weißer heller Stoff, ähnlich eines Sonnenschutzkopftuchs. Am Kleidersaum gibt es einen angenähten Papierzettel mit russischen Angaben zum Hersteller, einer Moskauer Fabrik für Souvenir-und Geschenkartikel in der Schzipok-Str. 9. Der Preis betrug 7 Rubel, 50 Kopeken. Ein weiterer Aufkleber mit der Aufschrift "Beriozka" weist ebenfalls den Betrag 7,50 auf.
Diese "Kukla" genannten Puppen werden oben auf den Samowar gesetzt, um den Tee warm zu halten.

Letzte Aktualisierung: 12.12.2025

Kontakt

Einrichtung:

Museum Europäischer Kulturen

Weitere Objekte aus den Sammlungen

Anna Valtermayrin von Sollach wurde von zweyen Lauffenten Pferdten hinwech geworffen, Und Maria ihre Tochter von einen hoch-geladnen fueder herunder gestosßen. Weillen sie nun in so augensheinliher Leebens, gefahr imerdar zu Mariam nach Hehenkirchen Umb hilff gerueffen, seint sie bayde durch die mechtige vorbitt Mariä recht wunderbahrlich beym Leeben Und gesundheit erhalten worden. gott und Mariä sey eviger Danckgesagt, anno 1754.

Anna Valtermayrin von Sollach wurde von zweyen Lauffenten Pferdten hinwech geworffen, Und Maria ihre Tochter von einen hoch-geladnen fueder herunder gestosßen. Weillen sie nun in so augensheinliher Leebens, gefahr imerdar zu Mariam nach Hehenkirchen Umb hilff gerueffen, seint sie bayde durch die mechtige vorbitt Mariä recht wunderbahrlich beym Leeben Und gesundheit erhalten worden. gott und Mariä sey eviger Danckgesagt, anno 1754.

Querformat. Rechts oben rotgesäumtes Lichtloch, auf Wolkenkissen stehend Mutter Gottes, auf der Rechten das Kind, auf der Linken Traube. Von ihr je ein Strahl zu den beiden Verunglückten. Im Hintergrund Baumgruppen, beiderseits eine Kapelle. Im Mittelpunkt ein gezäunter Weg. Auf diesem hält eine Karosse mit zwei Schimmeln und Kutscher, die beiden Fahrgäste als Zuschauer am Zaun. Im Vordergrund Grasfuder mit zwei durchgehenden Pferden. Vom Wagen stürzt ein Mädchen, neben den Pferden liegt eine Frau. Rechts vom Wagen der aufstakende Bauer. Unter der Darstellung breites Schriftband, weiß, beiderseits rot endend: "Anna Valtermayrin von Sollach wurde von zweyen Lauffenten Pferdten hinwech geworffen, Und Maria ihre Tochter von einen hoch-geladnen fueder herunder gestosßen. Weillen sie nun in so augensheinliher Leebens, gefahr imerdar zu Mariam nach Hehenkirchen Umb hilff gerueffen, seint sie bayde durch die mechtige vorbitt Mariä recht wunderbahrlich beym Leeben Und gesundheit erhalten worden. gott und Mariä sey eviger Danckgesagt, anno 1754."