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Aramäisches Dokument, Bruchstück einer Erzählung

Ident. Nr.: P 3206/e

ObjID: obj:1586376

Details (Expert)

Beteiligte
Carl Richard Lepsius (23.12.1810 - 10.7.1884),
Expeditionsleiter*in
Datierung
Genauer: 27. Dynastie (1. Persische Herrschaft)
Geografische Bezüge
Abmessungen
Höhe x Breite: cm keine Angabe (lt. Inv.)

Objektbeschreibung

Papyrus war ein sehr beliebtes jedoch teures Schreibmaterial im Alten Ägypten. Dieser Papyrus stammt von der Nilinsel Elephantine in Ägypten und wurde während der Ausgrabungen der damals Königlichen Museen durch Otto Rubensohn und Friedrich Zucker zu Beginn des 20. Jahrhunderts ausgegraben. Die hier verwendete Sprache und Schrift ist das Aramäische. Aramäisch ist eine semitische Sprache, die mit einer Alphabetschrift notiert wurde. Insbesondere im 5. Jahrhundert v. Chr. wurde sie als „lingua franca“ im westlichen Perserreich und damit auch in Ägypten eingesetzt. Von der Nilinsel Elephantine stammen zahlreiche aramäische Texte aus dieser Zeit, die zu der dortigen aramäo-jüdischen Gemeinde gehörten.

Drei verschiedene Sachverhalte werden angesprochen, wegen der stark fragmentarischen Erhaltung bleiben sie weitgehend unklar. 1) ist von Schatzhaus" (ginza) die Rede, 2) von Verhaftung (we-asruhu), 3) von Bezahlung (sakhar)."

http://elephantine.smb.museum/record/ID100746
(V. Lepper / St. Wimmer)

Letzte Aktualisierung: 30.07.2026

Kontakt

Einrichtung:

Ägyptisches Museum und Papyrussammlung

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