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Zur Erinnerung an die heilige Taufe.

Ident. Nr.: N (33 G) 74/2011

ObjID: obj:1603763

Details (Expert)

Beteiligte
Frédéric-Charles Wentzel (ca. 19. Jahrhundert),
Verleger*in
Datierung
1869/80
Geografische Bezüge
Material / Technik
Federlithographie, koloriert
Abmessungen
Höhe x Breite: 30 x 22 cm

Objektbeschreibung

Hochformatiges Blatt, eingerahmt in Blüten folgender Text:
Im Namen Gottes des Vaters, des Sohnes und des heiligen Geistes.
Andenken an die hl. Taufe.
Wenn der Frühling alles wecket
Was dem Herzen Freude macht,
Wenn er Feld und Auen decket
Mit der schönen Blumen-Pracht,
O dann ist der Mensch so selig
Und bewundert die Natur,
Selbst die Vögel singen fröhlich
In dem Wald und auf der Flur:
So ist's auch im Mutterherzen
Voll Liebe und voll Wonne,
Sie vergißt die Erdenschmerzen
Ihr Kind ist ihre Sonne.
Ihre Bitten steigen heiter
Dort zum Vater fromm und rein,
Sei dem Kinde der Begleiter
Daß es einst wird selig sein.
Das Blatt stammt aus dem Lagerbestand der Firma Wentzel, Weissenburg und wurde um 1980 erworben.

Letzte Aktualisierung: 22.06.2026

Kontakt

Einrichtung:

Museum Europäischer Kulturen

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Anna Valtermayrin von Sollach wurde von zweyen Lauffenten Pferdten hinwech geworffen, Und Maria ihre Tochter von einen hoch-geladnen fueder herunder gestosßen. Weillen sie nun in so augensheinliher Leebens, gefahr imerdar zu Mariam nach Hehenkirchen Umb hilff gerueffen, seint sie bayde durch die mechtige vorbitt Mariä recht wunderbahrlich beym Leeben Und gesundheit erhalten worden. gott und Mariä sey eviger Danckgesagt, anno 1754.

Anna Valtermayrin von Sollach wurde von zweyen Lauffenten Pferdten hinwech geworffen, Und Maria ihre Tochter von einen hoch-geladnen fueder herunder gestosßen. Weillen sie nun in so augensheinliher Leebens, gefahr imerdar zu Mariam nach Hehenkirchen Umb hilff gerueffen, seint sie bayde durch die mechtige vorbitt Mariä recht wunderbahrlich beym Leeben Und gesundheit erhalten worden. gott und Mariä sey eviger Danckgesagt, anno 1754.

Querformat. Rechts oben rotgesäumtes Lichtloch, auf Wolkenkissen stehend Mutter Gottes, auf der Rechten das Kind, auf der Linken Traube. Von ihr je ein Strahl zu den beiden Verunglückten. Im Hintergrund Baumgruppen, beiderseits eine Kapelle. Im Mittelpunkt ein gezäunter Weg. Auf diesem hält eine Karosse mit zwei Schimmeln und Kutscher, die beiden Fahrgäste als Zuschauer am Zaun. Im Vordergrund Grasfuder mit zwei durchgehenden Pferden. Vom Wagen stürzt ein Mädchen, neben den Pferden liegt eine Frau. Rechts vom Wagen der aufstakende Bauer. Unter der Darstellung breites Schriftband, weiß, beiderseits rot endend: "Anna Valtermayrin von Sollach wurde von zweyen Lauffenten Pferdten hinwech geworffen, Und Maria ihre Tochter von einen hoch-geladnen fueder herunder gestosßen. Weillen sie nun in so augensheinliher Leebens, gefahr imerdar zu Mariam nach Hehenkirchen Umb hilff gerueffen, seint sie bayde durch die mechtige vorbitt Mariä recht wunderbahrlich beym Leeben Und gesundheit erhalten worden. gott und Mariä sey eviger Danckgesagt, anno 1754."