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Zur Erinnerung an die heilige Taufe

Ident. Nr.: N (33 G) 75/2011

ObjID: obj:1603785

Details (Expert)

Beteiligte
Frédéric-Charles Wentzel (ca. 19. Jahrhundert),
Verleger*in
Datierung
1869/80
Geografische Bezüge
Material / Technik
Federlithographie, koloriert
Abmessungen
Höhe x Breite: 30 x 22 cm

Objektbeschreibung

Hochformatiges Blatt, eingerahmt in Blüten folgender Text:
Im Namen Gottes des Vaters, des Sohnes und des heiligen Geistes.
Andenken an die hl. Taufe.
Ich bin getauft! ich bin erwählet,
Hier Gottes Eigenthum zu sein;
Ich bin schon denen zugezählet,
Die dort sich ihres Heilands freu'n,
Ich darf mit fröhlichem Vertrau'n
Auf Gottes Gnade sicher bau'n.
Hilf mir, o Gott, durch deine Gnade;
Nimm niemals deinen Geist von mir.
Und gib, daß ich auf deinem Pfade
Gottselig und gerecht von dir
Stets wandle: so darf ich mich dein,
O Gott, und meiner Taufe freu'n.
Das Blatt stammt aus dem Lagerbestand der Firma Wentzel, Weissenburg und wurde um 1980 erworben.

Letzte Aktualisierung: 22.06.2026

Kontakt

Einrichtung:

Museum Europäischer Kulturen

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Anna Valtermayrin von Sollach wurde von zweyen Lauffenten Pferdten hinwech geworffen, Und Maria ihre Tochter von einen hoch-geladnen fueder herunder gestosßen. Weillen sie nun in so augensheinliher Leebens, gefahr imerdar zu Mariam nach Hehenkirchen Umb hilff gerueffen, seint sie bayde durch die mechtige vorbitt Mariä recht wunderbahrlich beym Leeben Und gesundheit erhalten worden. gott und Mariä sey eviger Danckgesagt, anno 1754.

Anna Valtermayrin von Sollach wurde von zweyen Lauffenten Pferdten hinwech geworffen, Und Maria ihre Tochter von einen hoch-geladnen fueder herunder gestosßen. Weillen sie nun in so augensheinliher Leebens, gefahr imerdar zu Mariam nach Hehenkirchen Umb hilff gerueffen, seint sie bayde durch die mechtige vorbitt Mariä recht wunderbahrlich beym Leeben Und gesundheit erhalten worden. gott und Mariä sey eviger Danckgesagt, anno 1754.

Querformat. Rechts oben rotgesäumtes Lichtloch, auf Wolkenkissen stehend Mutter Gottes, auf der Rechten das Kind, auf der Linken Traube. Von ihr je ein Strahl zu den beiden Verunglückten. Im Hintergrund Baumgruppen, beiderseits eine Kapelle. Im Mittelpunkt ein gezäunter Weg. Auf diesem hält eine Karosse mit zwei Schimmeln und Kutscher, die beiden Fahrgäste als Zuschauer am Zaun. Im Vordergrund Grasfuder mit zwei durchgehenden Pferden. Vom Wagen stürzt ein Mädchen, neben den Pferden liegt eine Frau. Rechts vom Wagen der aufstakende Bauer. Unter der Darstellung breites Schriftband, weiß, beiderseits rot endend: "Anna Valtermayrin von Sollach wurde von zweyen Lauffenten Pferdten hinwech geworffen, Und Maria ihre Tochter von einen hoch-geladnen fueder herunder gestosßen. Weillen sie nun in so augensheinliher Leebens, gefahr imerdar zu Mariam nach Hehenkirchen Umb hilff gerueffen, seint sie bayde durch die mechtige vorbitt Mariä recht wunderbahrlich beym Leeben Und gesundheit erhalten worden. gott und Mariä sey eviger Danckgesagt, anno 1754."