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o.T. [Grabmal Bruker]

Ident. Nr.: N (33 R) 91/2011

ObjID: obj:1605419

Details (Expert)

Beteiligte
J. Bruker,
Zeichner*in
Datierung
1852
Geografische Bezüge
Material / Technik
Druck?, Feder, Bleistift
Abmessungen
Höhe x Breite: 34,5 x 26,5 cm

Objektbeschreibung

Hochformatiges Bild mit den Grabmälern der Familie Bruker. Aufschrift auf den Gräbern:
1. Ewiger Friede
Hier ruht Walburga Bruker geb. Liehner
geb. 12. Nov. 1793, gest. 12. Juni 1852
Darunter als Text:
Unsre Thränen fallen auf den Hügel
Der die geliebte Mutter dekt, durch des Glaubensgold beschwingter Flügel
Trägt uns aufwärts wo kein Grab uns schrekt.
2. Hier ruht Xaver Bruker gewesener Stadtbaumeister
geb. 31. Juni 1791, gest. 28. April 1837.
Darunter als Text:
Ewig blüht der Kranz der Rosen
Den Verdienst und Tugend wand
Und die Kron wird nicht verstoßen,
die der Fleiß aufs Haupt sich band.
Verwesliches wird gesäet, Unverwesliches wird auferstehen,
Unansehnliches wird gesäet, Herrliches wird auferstehen.
Darstellung eines Engels, der die Tote an der Hand in den Himmel geleitet. Auf der abgebrochenen Spitze einer Pyramide liegt ein Totenkranz.

Letzte Aktualisierung: 12.12.2025

Kontakt

Einrichtung:

Museum Europäischer Kulturen

Weitere Objekte aus den Sammlungen

Anna Valtermayrin von Sollach wurde von zweyen Lauffenten Pferdten hinwech geworffen, Und Maria ihre Tochter von einen hoch-geladnen fueder herunder gestosßen. Weillen sie nun in so augensheinliher Leebens, gefahr imerdar zu Mariam nach Hehenkirchen Umb hilff gerueffen, seint sie bayde durch die mechtige vorbitt Mariä recht wunderbahrlich beym Leeben Und gesundheit erhalten worden. gott und Mariä sey eviger Danckgesagt, anno 1754.

Anna Valtermayrin von Sollach wurde von zweyen Lauffenten Pferdten hinwech geworffen, Und Maria ihre Tochter von einen hoch-geladnen fueder herunder gestosßen. Weillen sie nun in so augensheinliher Leebens, gefahr imerdar zu Mariam nach Hehenkirchen Umb hilff gerueffen, seint sie bayde durch die mechtige vorbitt Mariä recht wunderbahrlich beym Leeben Und gesundheit erhalten worden. gott und Mariä sey eviger Danckgesagt, anno 1754.

Querformat. Rechts oben rotgesäumtes Lichtloch, auf Wolkenkissen stehend Mutter Gottes, auf der Rechten das Kind, auf der Linken Traube. Von ihr je ein Strahl zu den beiden Verunglückten. Im Hintergrund Baumgruppen, beiderseits eine Kapelle. Im Mittelpunkt ein gezäunter Weg. Auf diesem hält eine Karosse mit zwei Schimmeln und Kutscher, die beiden Fahrgäste als Zuschauer am Zaun. Im Vordergrund Grasfuder mit zwei durchgehenden Pferden. Vom Wagen stürzt ein Mädchen, neben den Pferden liegt eine Frau. Rechts vom Wagen der aufstakende Bauer. Unter der Darstellung breites Schriftband, weiß, beiderseits rot endend: "Anna Valtermayrin von Sollach wurde von zweyen Lauffenten Pferdten hinwech geworffen, Und Maria ihre Tochter von einen hoch-geladnen fueder herunder gestosßen. Weillen sie nun in so augensheinliher Leebens, gefahr imerdar zu Mariam nach Hehenkirchen Umb hilff gerueffen, seint sie bayde durch die mechtige vorbitt Mariä recht wunderbahrlich beym Leeben Und gesundheit erhalten worden. gott und Mariä sey eviger Danckgesagt, anno 1754."