Logo

Ident. Nr.: N (25 B) 105/2011,2

ObjID: obj:1609171

Details (Expert)

Beteiligte
Erich Köhler (25.1.1881 - 8.4.1942),
Vorbesitzer*in
Datierung
1900er Jahre
Abmessungen
Höhe x Durchmesser: 6 x 20 cm (ohne Schirm ca)

Objektbeschreibung

halbsteife Tellermütze aus violettem Samt mit schwarzem Kunstlederschirm; Samt-Paspel zwischen Kopf- und Seitenteil, umlaufend schwarzer und roter Tuchstreifen und aufgesetzte Goldlitze; quer über Kopfteil schwarz-rot-goldenes Band gesteckt; blaues Baumwollfutter und braunes Kunstlederschweißband.
Auf die Innenseite des Schirms mit Tinte "57." handbeschriftet.

Wahrscheinlich zur Alemania Bruderschaft Göttingen gehörig, da Erich Köhler in Göttingen studiert hat.
(Gründungsdatum der Bruderschaft: 1.1.1880
Hochschulort: Göttingen
Status: kein Aktivenbetrieb
Wahlspruch: Ehre-Freiheit-Vaterland
Waffenst. Prinzip: schlagend
Couleur: farbtragend
Farben: violett-weiss-rot, Percussion: silber)

Letzte Aktualisierung: 29.06.2026

Kontakt

Einrichtung:

Museum Europäischer Kulturen

Weitere Objekte aus den Sammlungen

Anna Valtermayrin von Sollach wurde von zweyen Lauffenten Pferdten hinwech geworffen, Und Maria ihre Tochter von einen hoch-geladnen fueder herunder gestosßen. Weillen sie nun in so augensheinliher Leebens, gefahr imerdar zu Mariam nach Hehenkirchen Umb hilff gerueffen, seint sie bayde durch die mechtige vorbitt Mariä recht wunderbahrlich beym Leeben Und gesundheit erhalten worden. gott und Mariä sey eviger Danckgesagt, anno 1754.

Anna Valtermayrin von Sollach wurde von zweyen Lauffenten Pferdten hinwech geworffen, Und Maria ihre Tochter von einen hoch-geladnen fueder herunder gestosßen. Weillen sie nun in so augensheinliher Leebens, gefahr imerdar zu Mariam nach Hehenkirchen Umb hilff gerueffen, seint sie bayde durch die mechtige vorbitt Mariä recht wunderbahrlich beym Leeben Und gesundheit erhalten worden. gott und Mariä sey eviger Danckgesagt, anno 1754.

Querformat. Rechts oben rotgesäumtes Lichtloch, auf Wolkenkissen stehend Mutter Gottes, auf der Rechten das Kind, auf der Linken Traube. Von ihr je ein Strahl zu den beiden Verunglückten. Im Hintergrund Baumgruppen, beiderseits eine Kapelle. Im Mittelpunkt ein gezäunter Weg. Auf diesem hält eine Karosse mit zwei Schimmeln und Kutscher, die beiden Fahrgäste als Zuschauer am Zaun. Im Vordergrund Grasfuder mit zwei durchgehenden Pferden. Vom Wagen stürzt ein Mädchen, neben den Pferden liegt eine Frau. Rechts vom Wagen der aufstakende Bauer. Unter der Darstellung breites Schriftband, weiß, beiderseits rot endend: "Anna Valtermayrin von Sollach wurde von zweyen Lauffenten Pferdten hinwech geworffen, Und Maria ihre Tochter von einen hoch-geladnen fueder herunder gestosßen. Weillen sie nun in so augensheinliher Leebens, gefahr imerdar zu Mariam nach Hehenkirchen Umb hilff gerueffen, seint sie bayde durch die mechtige vorbitt Mariä recht wunderbahrlich beym Leeben Und gesundheit erhalten worden. gott und Mariä sey eviger Danckgesagt, anno 1754."