Logo

Ident. Nr.: N (67 M) 113/2011,1-32

ObjID: obj:1610381

Details (Expert)

Beteiligte
Emil Backhaus (2.2.1893 - 18.6.1946),
Vorbesitzer*in
Datierung
1889 - 1941
Geografische Bezüge
Material / Technik
Papier, Druck, Handschrift
Abmessungen
Länge x Breite: verschiedene Maße cm

Objektbeschreibung

Die Dokumente gehörten Oberleutnant der Reserve Emil Backhaus (2.2.1883 – 18.06.1946), dem Vater der Schenkerin, siehe auch Tageücher und Militärkiste von E. Backhaus
Das Konvolut Dokumente von Emil August Backhaus besteht aus folgenden Dokumentengruppen:
Zeugnisse:
-Zeugnisse aus der Vorbereitungsschule von Daniel Müller, 1889-1890
-Zeugnis der Reife, 1898
-Zeugnis von Meyer & Weyhausen, 1899
-Zeugnis von Philipp Elimeyer, Commandite des A. Schaffhausen´schen Bankvereins, 1903
-Zeugnis von Philipp Elimeyer, Commandite des A. Schaffhausen´schen Bankvereins, 1906

Militärzeit:
-Bestätigungszeugnis des Köngl. Pr. Holstein-sches Feld-Artill. Regiment Nr. 24, 1904
-Führungszeugnis für den Reserve-Unteroffizier Backhaus, 1904
-Soldbuch, begonnen 6.8.1914
-Kleiderkarte 1.1.-31.12.1918
-Vorläufiger Besitzausweis für einen bulgarischen Orden, 29.8.1918
-Urlaubsschein vom 7.9.1918
-Bescheinigung vom Reservelazarett Cöpenick Abt. Wolterdorf, Speziallazarett für Herz- Nerven und Nierenkranke, 9.12.1918
-Entlassungsschein + Kopie nach dem Krieg, 4.12.1918
-lebenslange Mitgliedskarte für den Verein der Offiziere, 15.3.1920
-Mitgliedskarte Nr. 506 des Bundes von Angehörigen des ehemaligen Holsteinschen Feldartillerie-Reg. Nr.24, ohne Datum
-Liste der Mitglieder des Vereins der Offiziere des ehemaligen Holsteinschen Feldartillerie-Reg. Nr.24 mit Adressenangabe, 1.5.1935
-Liste der Mitglieder des Vereins der Offiziere des ehemaligen Holsteinschen Feldartillerie-Reg. Nr.24 mit Adressenangabe und Geburtstagskalender, 1.1.1938
-Bereitstellungsschein vom Wehrbezirkskommando Berlin VIII, 17.4.1941
Wehrpaß-Notiz vom Wehrbezirkskommando Berlin VIII, 8.8.1941

Auszeichnungen (nur die Urkunden sind erhalten, die Orden sind dem Konvolut nicht beigefügt/ nicht mehr vorhanden):
-Der Senat der freien Hansestadt Bremen verleiht das Hanseatenkreuz am 17.3.1916
-Wilhelm II. verleiht das Eiserne Kreuz II.Klasse
am 24.4.1916
-Ehrenkreuz für Frontkämpfer, verliehen "Im Namen des Führers und Reichskanzlers" am 10.5.1935

Berufsleben:
-Visitenkarte für E. Backhaus, Vorsteher der Depositen-Kasse des Bankhauses Philipp Elimeyer, Marschallstr.1 Dresden, ohne Datum
-Schreiben der Deutschen Bank über ein mögliches Anstellungsverhältnis mit einem Jahrsgehalt von 2200,-Mark
-Schreiben der Deutschen Bank über die Anstellung zum 2.1.1907 mit einem Jahrsgehalt von 2200,-Mark
-Schreiben der Deutschen Bank über eine Gehaltszulage von 150,- Mark zum nächsten 1. des Monats, vom 25.3.1911
-Schreiben der Deutschen Bank über eine bewilligte Abschlussgratifikation pro 1910 über 450,-Mark, vom März 1911
-Schreiben der Deutschen Bank über die Kenntnisnahme zu einer Vorschrift der Bank, 26.11.1925
-Bogen mit Briefkopf von Emil Backhaus
-Booklet "Königsberger Rede – Rede des Reichsbankpräsidenten und beauftragten Reichswirtschaftsministers Dr. Hjalmar Schacht auf der deutschen Ostmesse, Königsberg am 18. August 1935"

Briefwechsel:
3 Briefe die von Konstantin Skutunoff aus Sofia/Bulgarien an Emil Backhaus in den Jahren 1925; 1932 und 1943 geschickt wurden. In dem Brief von 1925 befinden sich 3 Fotografien des Fregattenkapitäns Skutunoff; Skutunoff war ein Freund aus dem Krieg 1914/18

Letzte Aktualisierung: 03.07.2026

Kontakt

Einrichtung:

Museum Europäischer Kulturen

Weitere Objekte aus den Sammlungen

Anna Valtermayrin von Sollach wurde von zweyen Lauffenten Pferdten hinwech geworffen, Und Maria ihre Tochter von einen hoch-geladnen fueder herunder gestosßen. Weillen sie nun in so augensheinliher Leebens, gefahr imerdar zu Mariam nach Hehenkirchen Umb hilff gerueffen, seint sie bayde durch die mechtige vorbitt Mariä recht wunderbahrlich beym Leeben Und gesundheit erhalten worden. gott und Mariä sey eviger Danckgesagt, anno 1754.

Anna Valtermayrin von Sollach wurde von zweyen Lauffenten Pferdten hinwech geworffen, Und Maria ihre Tochter von einen hoch-geladnen fueder herunder gestosßen. Weillen sie nun in so augensheinliher Leebens, gefahr imerdar zu Mariam nach Hehenkirchen Umb hilff gerueffen, seint sie bayde durch die mechtige vorbitt Mariä recht wunderbahrlich beym Leeben Und gesundheit erhalten worden. gott und Mariä sey eviger Danckgesagt, anno 1754.

Querformat. Rechts oben rotgesäumtes Lichtloch, auf Wolkenkissen stehend Mutter Gottes, auf der Rechten das Kind, auf der Linken Traube. Von ihr je ein Strahl zu den beiden Verunglückten. Im Hintergrund Baumgruppen, beiderseits eine Kapelle. Im Mittelpunkt ein gezäunter Weg. Auf diesem hält eine Karosse mit zwei Schimmeln und Kutscher, die beiden Fahrgäste als Zuschauer am Zaun. Im Vordergrund Grasfuder mit zwei durchgehenden Pferden. Vom Wagen stürzt ein Mädchen, neben den Pferden liegt eine Frau. Rechts vom Wagen der aufstakende Bauer. Unter der Darstellung breites Schriftband, weiß, beiderseits rot endend: "Anna Valtermayrin von Sollach wurde von zweyen Lauffenten Pferdten hinwech geworffen, Und Maria ihre Tochter von einen hoch-geladnen fueder herunder gestosßen. Weillen sie nun in so augensheinliher Leebens, gefahr imerdar zu Mariam nach Hehenkirchen Umb hilff gerueffen, seint sie bayde durch die mechtige vorbitt Mariä recht wunderbahrlich beym Leeben Und gesundheit erhalten worden. gott und Mariä sey eviger Danckgesagt, anno 1754."

Anno 1818. Seynd wir durch die Vorbitt der Gnaden Mutter in der Steinfelsen von der Augenscheinlichen Todesgefahr, die zu Mamminger Isar Prüken erfolgten stürzung, getrohet hat, gerettet worten. Zur danksagung hat dise Dafel Simann Gigisreiter 1/4 bauer in buebach, und desen Eweib Maria Anna geopfert!

Anno 1818. Seynd wir durch die Vorbitt der Gnaden Mutter in der Steinfelsen von der Augenscheinlichen Todesgefahr, die zu Mamminger Isar Prüken erfolgten stürzung, getrohet hat, gerettet worten. Zur danksagung hat dise Dafel Simann Gigisreiter 1/4 bauer in buebach, und desen Eweib Maria Anna geopfert!

Querformat. Oben in der Mitte auf Wolkenkissen Maria Hilf. Dunkler Himmel, im Hintergrund Bäume. Im Vordergrund ein Fluss, links geschwungener Holzsteg, aus dem ein Stück fehlt. Im Fluss schwimmend Fuder mit zwei Pferden bespannt, Frau, Mann auf Holzstück und Kind, sich an einem Brückenpfahl haltend. Rechts am Ufer festgemacht, wohl Schiffsmühle. Unter der Darstellung Schriftband: Anno 1818. Seynd wir durch die Vorbitt der Gnaden Mutter in der Steinfelsen von der Augenscheinlichen Todesgefahr, die zu Mamminger Isar Prüken erfolgten stürzung, getrohet hat, gerettet worten. Zur danksagung hat dise Dafel Simann Gigisreiter 1/4 bauer in buebach, und desen Eweib Maria Anna geopfert!Durch die untere Häfte dieses Votivbildes schimmert ein Älteres durch. Man erkennt vor einem großen Hause einen bespannten Wagen mit zwei Männern. Am rechten Rand: 1786 EXVOTO (?)Die Votivtafel wurde im August 1968 in Gemäldegalerie gerönt und infrarot aufgenommen. Wagen von links mit 2 Pferden und Reiter stößt gegen den mit 4 Pferden bespannten Heuwagen. (?) Reiter des Sattelpferdes blickt zurück zu einem Mann, der vor die Hinterräder gefallen ist. Auf Hausgiebel kleine stehende Muttergottes. Druch die Aufnahme die Lesung der Inschrift bestätigt.