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Unterm Tisch und auf der Schaukel von Edwin Redslob.

Ident. Nr.: N (62 C 4639) 131/2011

ObjID: obj:1612431

Details (Expert)

Beteiligte
Edwin Redslob (1884 - 1973),
Autor*in
Hildegard Weinitschke (1897 - 1974),
Zeichner*in
Datierung
1929
Geografische Bezüge
Material / Technik
Papier, Pappe, Fünffarbendruck
Abmessungen
Höhe x Breite: 28 x 23 cm

Objektbeschreibung

Hochformatiges Kinderbuch mit dem Titel: Unterm Tisch und auf der Schaukel von Edwin Redslob, mit Bildern von Hildegard Weinitschke.
Der Reichskunstwart Edwin Redslob ist mit dem heutigen Museum Europäischer Kulturen vielfach verbunden: Konrad Hahm war sein Referent. Redslob beteiligte sich auch an der Wiederinstallierung des Museums für Deutsche Volkskunde.
Aus der Sammlung von Walter Klinkert, 1901-1959. Hildegard Weinitschke-Klinkert war die Ehefrau von Walter Klinkert.

Letzte Aktualisierung: 03.07.2026

Kontakt

Einrichtung:

Museum Europäischer Kulturen

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Anna Valtermayrin von Sollach wurde von zweyen Lauffenten Pferdten hinwech geworffen, Und Maria ihre Tochter von einen hoch-geladnen fueder herunder gestosßen. Weillen sie nun in so augensheinliher Leebens, gefahr imerdar zu Mariam nach Hehenkirchen Umb hilff gerueffen, seint sie bayde durch die mechtige vorbitt Mariä recht wunderbahrlich beym Leeben Und gesundheit erhalten worden. gott und Mariä sey eviger Danckgesagt, anno 1754.

Anna Valtermayrin von Sollach wurde von zweyen Lauffenten Pferdten hinwech geworffen, Und Maria ihre Tochter von einen hoch-geladnen fueder herunder gestosßen. Weillen sie nun in so augensheinliher Leebens, gefahr imerdar zu Mariam nach Hehenkirchen Umb hilff gerueffen, seint sie bayde durch die mechtige vorbitt Mariä recht wunderbahrlich beym Leeben Und gesundheit erhalten worden. gott und Mariä sey eviger Danckgesagt, anno 1754.

Querformat. Rechts oben rotgesäumtes Lichtloch, auf Wolkenkissen stehend Mutter Gottes, auf der Rechten das Kind, auf der Linken Traube. Von ihr je ein Strahl zu den beiden Verunglückten. Im Hintergrund Baumgruppen, beiderseits eine Kapelle. Im Mittelpunkt ein gezäunter Weg. Auf diesem hält eine Karosse mit zwei Schimmeln und Kutscher, die beiden Fahrgäste als Zuschauer am Zaun. Im Vordergrund Grasfuder mit zwei durchgehenden Pferden. Vom Wagen stürzt ein Mädchen, neben den Pferden liegt eine Frau. Rechts vom Wagen der aufstakende Bauer. Unter der Darstellung breites Schriftband, weiß, beiderseits rot endend: "Anna Valtermayrin von Sollach wurde von zweyen Lauffenten Pferdten hinwech geworffen, Und Maria ihre Tochter von einen hoch-geladnen fueder herunder gestosßen. Weillen sie nun in so augensheinliher Leebens, gefahr imerdar zu Mariam nach Hehenkirchen Umb hilff gerueffen, seint sie bayde durch die mechtige vorbitt Mariä recht wunderbahrlich beym Leeben Und gesundheit erhalten worden. gott und Mariä sey eviger Danckgesagt, anno 1754."