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Das Trojanische Pferd (Studie zum Gemälde in der Nationalgalerie)

Ident. Nr.: SZ Corinth 31

ObjID: obj:1615192

Details (Expert)

Beteiligte
Ausführung: Lovis Corinth (1858 - 1925),
Zeichner*in
Datierung
Herstellung: 1924
Provenienz
Nachlass/Vermächtnis: Charlotte Berend-Corinth,
bis 1927
Nationalgalerie, Sammlung der Zeichnungen,
bis 1992
Abmessungen
Blattmaß: 46,5 x 60,5 cm
Erwerbung
1927 Ankauf von der Witwe des Künstlers für die Nationalgalerie (Sammlung der Zeichnungen), 1992 überwiesen an das Kupferstichkabinett

Objektbeschreibung

Ergänzend zur Schenkung des späten Gemäldes "Das Trojanische Pferd" von
Lovis Corinth durch Charlotte Berend-Corinth und ihre Kinder gelangte die
dazugehörige große Zeichnung ebenfalls als Donation der Witwe in die
Nationalgalerie. Das Zusammendenken von Malerei und Zeichnung in der
Sammlungspolitik des Museums wird hierbei deutlich: Die Kompositionsstudie,
welche in manchen Partien (siehe das Fehlen der Boote im Vordergrund
und die Position des Pferdes) vom Gemälde abweicht, erlaubt einen
Einblick in dessen Entstehungsprozess. Wie zahlreiche Graphik-Mappen, illustrierte Bücher und gedruckte Einzelblätter, darunter etwa die Lithographie "Io mit der Wolke" (Ident.-Nr. AM 47-1958 b), bezeugt die Zeichnung Corinths Begeisterung für antik-mythologische Themen.

Letzte Aktualisierung: 29.04.2026

Kontakt

Einrichtung:

Kupferstichkabinett