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Kreuzigung

Ident. Nr.: SZ Corinth 37

ObjID: obj:1615216

Details (Expert)

Beteiligte
Ausführung: Lovis Corinth (1858 - 1925),
Zeichner*in
Datierung
Herstellung: 1923
Systematik/Art
Weitere Titel
Sammlungstitel: Kreuzigung
Inri
Provenienz
Lovis Corinth,
bis 17. Juli 1925
Nachlass/Vermächtnis: Charlotte Berend-Corinth,
17. Juli 1925 bis 1937
Kommission: Buchhandlung Karl Buchholz,
April 1937
Kauf: Nationalgalerie, Sammlung der Zeichnungen,
April 1937 bis 1992
Überweisung: Kupferstichkabinett, Staatliche Museen zu Berlin,
seit 1992
Abmessungen
Blattmaß: 63,0 x 50,0 cm
Erwerbung
Im April 1937 angekauft in der Buchhandlung Karl Buchholz, Berlin, für die Sammlung der Zeichnungen an der Nationalgalerie, 1992 überwiesen an das Kupferstichkabinett. Als NS-verfolgungsbedingter Entzug identifiziert und nach erfolgloser Erbensuche als Fundmeldung bei Lost Art eingestellt (Lost Art-ID 630071).

Objektbeschreibung

Die Zeichnung befand sich bis zum Tod des Künstlers in
dessen Besitz und ging anschließend an seine Frau über,
die sie im April 1937 an die Galerie von Karl Buchholz
in Kommission gab. Dort erwarb sie die Nationalgalerie.
Die Künstlerin, seit einigen Jahren in Italien lebend,
musste wegen ihrer jüdischen Herkunft mit Verfolgung
rechnen und emigrierte 1939 über die Schweiz in die
USA. Im Rahmen eines Forschungsprojekts zu den Provenienzen
der Sammlung der Zeichnungen zwischen
1933 und 1945, wurde das Werk kritisch untersucht und
der Anspruch auf Restitution festgestellt. Die Suche
nach Erben von Charlotte Berend-Corinth läuft.

Wegen des Verdachts auf NS-verfolgungsbedingten Entzug hat
das Museum das Werk bei der Datenbank Lost Art gemeldet.

Letzte Aktualisierung: 30.07.2026

Kontakt

Einrichtung:

Kupferstichkabinett

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