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Ident. Nr.: N (8 P) 157/2011

ObjID: obj:1615321

Details (Expert)

Beteiligte
Arno Rudolf Florian Werr (8.12.1920 - 18.5.1944),
Vorbesitzer*in
Datierung
1939/44
Material / Technik
Aluminium, Metall
Abmessungen
Höhe x Breite x Tiefe: 16 x 18 x 9 cm

Objektbeschreibung

Essenträger mit Deckel und Henkel, bohnenförmig, ursprünglich schwarze Farbgebung zum Teil abgerieben. Der aufsteckbare Deckel wird mit einem klappbaren Haltegriff am Gefäß gehalten. Im Essenträger befinden sich eine kleine Henkeltasse aus Alu dazu ebenfalls ein klappbares Besteck mit einem Löffel und einer Gabel auf der anderen Seite. Auf dem Deckel und an der Vorderseite des Behälters ist "Werr" eingeritzt. Auf dem Klappbesteck ziemlich unleserlich die Worte "Feld" und "Hölle" eingeritzt.
Der Essenträger gehörte Oberleutnant zur See (U-Boot Kommandant auf U 241 im 2.WK) Arno Rudolf Florian Werr (geb. 8.12.1920; gest. 18.5.1944)

Letzte Aktualisierung: 03.07.2026

Kontakt

Einrichtung:

Museum Europäischer Kulturen

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Anna Valtermayrin von Sollach wurde von zweyen Lauffenten Pferdten hinwech geworffen, Und Maria ihre Tochter von einen hoch-geladnen fueder herunder gestosßen. Weillen sie nun in so augensheinliher Leebens, gefahr imerdar zu Mariam nach Hehenkirchen Umb hilff gerueffen, seint sie bayde durch die mechtige vorbitt Mariä recht wunderbahrlich beym Leeben Und gesundheit erhalten worden. gott und Mariä sey eviger Danckgesagt, anno 1754.

Anna Valtermayrin von Sollach wurde von zweyen Lauffenten Pferdten hinwech geworffen, Und Maria ihre Tochter von einen hoch-geladnen fueder herunder gestosßen. Weillen sie nun in so augensheinliher Leebens, gefahr imerdar zu Mariam nach Hehenkirchen Umb hilff gerueffen, seint sie bayde durch die mechtige vorbitt Mariä recht wunderbahrlich beym Leeben Und gesundheit erhalten worden. gott und Mariä sey eviger Danckgesagt, anno 1754.

Querformat. Rechts oben rotgesäumtes Lichtloch, auf Wolkenkissen stehend Mutter Gottes, auf der Rechten das Kind, auf der Linken Traube. Von ihr je ein Strahl zu den beiden Verunglückten. Im Hintergrund Baumgruppen, beiderseits eine Kapelle. Im Mittelpunkt ein gezäunter Weg. Auf diesem hält eine Karosse mit zwei Schimmeln und Kutscher, die beiden Fahrgäste als Zuschauer am Zaun. Im Vordergrund Grasfuder mit zwei durchgehenden Pferden. Vom Wagen stürzt ein Mädchen, neben den Pferden liegt eine Frau. Rechts vom Wagen der aufstakende Bauer. Unter der Darstellung breites Schriftband, weiß, beiderseits rot endend: "Anna Valtermayrin von Sollach wurde von zweyen Lauffenten Pferdten hinwech geworffen, Und Maria ihre Tochter von einen hoch-geladnen fueder herunder gestosßen. Weillen sie nun in so augensheinliher Leebens, gefahr imerdar zu Mariam nach Hehenkirchen Umb hilff gerueffen, seint sie bayde durch die mechtige vorbitt Mariä recht wunderbahrlich beym Leeben Und gesundheit erhalten worden. gott und Mariä sey eviger Danckgesagt, anno 1754."