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Dona(u)kräzen

Ident. Nr.: D (7 S 67) 653/1971,d

ObjID: obj:1617136

Details (Expert)

Datierung
1849
Abmessungen
Höhe x Breite: 37 x 50,5 cm

Objektbeschreibung

Form ca. einer Viertelkugel. Rückwand und Deckel flach, Wand sonst kugelig gewölbt, an den Standflächen etwas flacher. Die starke Randrute der Hinterwand bildet auch den flach gewölbten, mit farbigen Lederstreifen um-wickelten Tragebügel. Der ganze Korb ist mit dunkelbraunem Leder überzogen. Ornamente ausgeschnitten und mit farbigem Pergament oder Brokat hinterlegt. Etwas Stickerei. Firnis auf Pergament vergilbt, daher ist das blau jetzt grün. Auf der Rückwand zwei 6-strahlige Sterne. Auf dem Deckel Blumentopf, Blumenzweige, Rosetten und "1849". Auf der Wand ein von Löwen gehaltenes und gekröntes Wappen: blau und silber (weiß) gerautet (Bayern), aufgelegt roter Schild mit gekreuztem Schwert und Zepter (?). Unterm Wappen Lorbeerzweige, an den Seiten Blumenzweige. Neben Krone "FT"
"Donakräzen" (kretzen) in der Aufstellung des Vorbesitzers. vgl. Birlingen, Schwäbisch-Augsburgisches Wörterbuch S.291.

Letzte Aktualisierung: 03.07.2026

Kontakt

Einrichtung:

Museum Europäischer Kulturen

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Anna Valtermayrin von Sollach wurde von zweyen Lauffenten Pferdten hinwech geworffen, Und Maria ihre Tochter von einen hoch-geladnen fueder herunder gestosßen. Weillen sie nun in so augensheinliher Leebens, gefahr imerdar zu Mariam nach Hehenkirchen Umb hilff gerueffen, seint sie bayde durch die mechtige vorbitt Mariä recht wunderbahrlich beym Leeben Und gesundheit erhalten worden. gott und Mariä sey eviger Danckgesagt, anno 1754.

Anna Valtermayrin von Sollach wurde von zweyen Lauffenten Pferdten hinwech geworffen, Und Maria ihre Tochter von einen hoch-geladnen fueder herunder gestosßen. Weillen sie nun in so augensheinliher Leebens, gefahr imerdar zu Mariam nach Hehenkirchen Umb hilff gerueffen, seint sie bayde durch die mechtige vorbitt Mariä recht wunderbahrlich beym Leeben Und gesundheit erhalten worden. gott und Mariä sey eviger Danckgesagt, anno 1754.

Querformat. Rechts oben rotgesäumtes Lichtloch, auf Wolkenkissen stehend Mutter Gottes, auf der Rechten das Kind, auf der Linken Traube. Von ihr je ein Strahl zu den beiden Verunglückten. Im Hintergrund Baumgruppen, beiderseits eine Kapelle. Im Mittelpunkt ein gezäunter Weg. Auf diesem hält eine Karosse mit zwei Schimmeln und Kutscher, die beiden Fahrgäste als Zuschauer am Zaun. Im Vordergrund Grasfuder mit zwei durchgehenden Pferden. Vom Wagen stürzt ein Mädchen, neben den Pferden liegt eine Frau. Rechts vom Wagen der aufstakende Bauer. Unter der Darstellung breites Schriftband, weiß, beiderseits rot endend: "Anna Valtermayrin von Sollach wurde von zweyen Lauffenten Pferdten hinwech geworffen, Und Maria ihre Tochter von einen hoch-geladnen fueder herunder gestosßen. Weillen sie nun in so augensheinliher Leebens, gefahr imerdar zu Mariam nach Hehenkirchen Umb hilff gerueffen, seint sie bayde durch die mechtige vorbitt Mariä recht wunderbahrlich beym Leeben Und gesundheit erhalten worden. gott und Mariä sey eviger Danckgesagt, anno 1754."