„garaya“/„komo“
Ident. Nr.: III C 16072
ObjID: obj:1619297
Details (Expert)
- Beteiligte
- Geografische Bezüge
- Material / Technik
- Hals/Spieß: Bambus; Korpus: Kalebasse; Decke: Leder; Steg: Holz (?); Saiten: gedrehter Darm
- Abmessungen
- Objektmaß: 14,5 x 91,5 x 12,8 cm (gesamt)Länge x Breite x Höhe: 30,5 x 12,8 x 11,5 cm (Korpus)Länge x Breite: 33 x 13 cm (Steg)
- Permalink
- https://id.smb.museum/object/1619297
Objektbeschreibung
Als Instrumentenkorpus eine längliche, ganz in Haut eingeschlagene Kalebasse mit annähernd rechteckigem Deckenausschnitt. Die Membran ist auf der Korpusunterseite und am Halsansatz zusammengenäht. Eine ovale Membranöffnung. Ein langer, schlanker, im schmalen Auslauf der Kalebasse ruhender Saitenträger mit einem abgeflachten, zweifach zugespitzten Spieß, der die Decke abschließend zweimal durchbohrt. Zwei Saiten aus gedrehtem tierischem Gewebe. Zwei Lederriemenwicklungen zur Saitenbefestigung am Hals. Ein auf einem Stoffstück ruhender, in die ausgeschnittene Haut der Membranöffnung eingeschlagener Holzsteg. Dort, wo der Spieß verlauf freiliegt, sind die Fugen zwischen Membran und Spieß verstopft. Eine in den Hals eingesteckte, mit siebzehn Metallringen behängte Eisenplatte als Rasselvorrichtung.
aus Ulrich Wegner: Afrikanische Saiteninstrumente, Staatliche Museen Berlin – SPK, 1984 (Anhang Objektkatalog)
Letzte Aktualisierung: 30.07.2026
Kontakt
Einrichtung:
Ethnologisches Museum
E-Mail:
em@smb.spk-berlin.de