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Tasbih

Ident. Nr.: N (52 R) 219/2011

ObjID: obj:1619385

Details (Expert)

Datierung
2000/11
Material / Technik
Kunststoff, textile Schnur
Abmessungen
Länge: 39 cm

Objektbeschreibung

Muslimische Gebetskette „Tasbih“. 39 cm lang, 99 schwarze Plastikperlen auf weißen Faden aufgefädelt. Nach 33 Perlen jeweils eine größere schwarze Perle als Unterteilung. Dazu 1 Abschlussperle tropfenförmig verlängert, weitere 3 schwarze Perlen und daran eine größere Abschlußperle.
Der Tasbih dient zur Unterstützung des Gebets, mit seiner Hilfe werden die 99 Namen Allahs rezitiert. Gewöhnlich besteht ein Tasbih aus 99 Perlen. Die aufgefädelten Perlen sind beweglich.
Der Verkäufer empfahl die Gebetskette mit den schwarzen Perlen auf Nachfrage deshalb, weil man diese immer mit sich herumtrage und das neutrale schwarz am besten zur unterschiedlichen Mode passen würde.

Letzte Aktualisierung: 12.12.2025

Kontakt

Einrichtung:

Museum Europäischer Kulturen

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Anna Valtermayrin von Sollach wurde von zweyen Lauffenten Pferdten hinwech geworffen, Und Maria ihre Tochter von einen hoch-geladnen fueder herunder gestosßen. Weillen sie nun in so augensheinliher Leebens, gefahr imerdar zu Mariam nach Hehenkirchen Umb hilff gerueffen, seint sie bayde durch die mechtige vorbitt Mariä recht wunderbahrlich beym Leeben Und gesundheit erhalten worden. gott und Mariä sey eviger Danckgesagt, anno 1754.

Anna Valtermayrin von Sollach wurde von zweyen Lauffenten Pferdten hinwech geworffen, Und Maria ihre Tochter von einen hoch-geladnen fueder herunder gestosßen. Weillen sie nun in so augensheinliher Leebens, gefahr imerdar zu Mariam nach Hehenkirchen Umb hilff gerueffen, seint sie bayde durch die mechtige vorbitt Mariä recht wunderbahrlich beym Leeben Und gesundheit erhalten worden. gott und Mariä sey eviger Danckgesagt, anno 1754.

Querformat. Rechts oben rotgesäumtes Lichtloch, auf Wolkenkissen stehend Mutter Gottes, auf der Rechten das Kind, auf der Linken Traube. Von ihr je ein Strahl zu den beiden Verunglückten. Im Hintergrund Baumgruppen, beiderseits eine Kapelle. Im Mittelpunkt ein gezäunter Weg. Auf diesem hält eine Karosse mit zwei Schimmeln und Kutscher, die beiden Fahrgäste als Zuschauer am Zaun. Im Vordergrund Grasfuder mit zwei durchgehenden Pferden. Vom Wagen stürzt ein Mädchen, neben den Pferden liegt eine Frau. Rechts vom Wagen der aufstakende Bauer. Unter der Darstellung breites Schriftband, weiß, beiderseits rot endend: "Anna Valtermayrin von Sollach wurde von zweyen Lauffenten Pferdten hinwech geworffen, Und Maria ihre Tochter von einen hoch-geladnen fueder herunder gestosßen. Weillen sie nun in so augensheinliher Leebens, gefahr imerdar zu Mariam nach Hehenkirchen Umb hilff gerueffen, seint sie bayde durch die mechtige vorbitt Mariä recht wunderbahrlich beym Leeben Und gesundheit erhalten worden. gott und Mariä sey eviger Danckgesagt, anno 1754."