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Maria, das nackte Kind verehrend

Ident. Nr.: 2012

ObjID: obj:1623094

Details (Expert)

Beteiligte
Weitere Titel
Sammlungstitel: Maria, das nackte Kind verehrend
The Virgin and Child
Material / Technik
Stuck
Abmessungen
Höhe x Breite x Tiefe: 83 x 52 x 6 cm (Rahmenmaß)

Objektbeschreibung

After Andrea Guardi
ca. 1405-1476

Virgin and Child

Painted stucco
83 x 52 cm

Berlin, Staatliche Museen, Skulpturensammlung, Inv. SKS 2012.
Bode-Museum, storage.
Inscriptions: AVE GRASIA PLENA DOMINUS TECUM (“Hail Mary, full of grace. The Lord is with thee”, lower frame); ALPHA ET OMEGA (“Alpha et Omega” on the book held by the Christ Child, on the pediment).

Provenance
Florence (1893); Berlin, Skulpturensammlung/Altes Museum (1893-1904); Berlin, Skulpturensammlung/Kaiser-Friedrich-Museum (1904-1939); Berlin, storage (1939-1945); Soviet Union, secret storage (1945/46-1958); East Berlin, Skulpturensammlung/Bode-Museum (1958-1990); Berlin, Skulpturensammlung/Bode-Museum (1990-present).

Acquisition
Anonymous gift, 1893.

Restoration
1984.

Other Version
• Paris, Musée du Louvre, Inv. M.R. 2770. Painted marble, 53.5 x 42.8 x 10.5 cm.


Comment
The Virgin is praying over the lying, naked body of her son Jesus, whose head and upper back rest on a cushion and who blesses the beholder with his right hand. The composition, enhanced in vivid colors, is inscribed in a niche with antique pilasters. Christ the Judge, blessing with one hand and holding the Bible in the other, is painted on the pediment. The entablature of the tabernacle is lost, and the condition of the relief is problematic: while old photographs document the relief with a bronze patina, additions were made during a restoration in 1987 (especially to the left side of the Virgin’s hands) and much of the relief was repainted. The restoration is especially significant in the history of conservation in East Berlin. While many works that came back from the USSR in 1958 had just been restored with losses left visible as signs of the destruction wrought by “Hitler-fascism”, the praxis of restoration at the end of the Cold War was made in order for the public to enjoy the aesthetic qualities of the works, rather than see them as a document of the latest conflict.
The relief had been acquired in 1893 by the Berlin Museums as a replica of a work by Bernardo Rossellino. Schubring 1907a and 1907b linked the composition with a similar marble relief in the Musée du Louvre, which he ascribed to a minor follower of Donatello, Andrea Guardi. While this attribution is beyond doubt today (see Guardi’s Virtues in the Museo Nazionale di San Matteo, Pisa), it was at first difficult to accept for the Berlin Museums. In the Berlin catalogues, Schottmüller 1913 and 1933 preferred to insist on the links with Donatello: the position of the Virgin with her joined hands, the recumbent Child and the draperies are especially reminiscent of a Holy Family preserved in Berlin (see Inv. SKS 2387).


Literature
Schubring 1907a
Paul Schubring, “Andrea Guardi”, in Ulrich Thieme and Felix Becker (eds.), Allgemeines Lexilon der Bildenden Künstler von der Antike bis zur Gegenwart, Leipzig, Wilhelm Engelmann, 1907, I, p. 456: Andrea Guardi; disputes the attribution to the “style of Antonio Rossellino” made by the Kaiser-Friedrich-Museum.
Schubring 1907b
Paul Schubring, “Gli acquisti del museo ‘Kaiser Friedrich’”, L’Arte, X, 1907, p. 451: relates the work with the marble relief in the Musée du Louvre, and gives both to Andrea Guardi.
Schottmüller 1913
Frida Schottmüller, Die italienischen und spanischen Bildwerke der Renaissance und des Barocks in Marmor, Ton, Holz und Stuck, Berlin, Georg Reimer, 1913, p. 27 cat. 58: Florence, ca. 1450; free copy of a relief in the Musée du Louvre, attributed by Schubring to Andrea Guardi; the composition derives from a Holy Family by Donatello in the Berlin Museums (Inv. SKS 2387).
Schottmüller 1933
Frida Schottmüller, Die italienischen und spanischen Bildwerke der Renaissance und des Barock. Erster Band. Die Bildwerke in Stein, Holz, Ton und Wachs, Zweite Auflage, Berlin and Leipzig, Walter de Gruyter & Co., 1933, p. 16: follower of Donatello; the ancient polychromy is very darkened; the composition derives from the Holy Family in Berlin (Inv SKS 60); no mention of the attribution to Guardi.
Middeldorf 1977
Ulrich Middeldorf, “Quelques sculpteurs de la Renaissance en Toscane occidentale”, Revue de l’Art, 36, 1977, pp. 7-28 now in: idem, Raccolta di scritti that is Collected Writings, III, 1974-1979, Florence, SPES, 1981, p. 148: after Andrea Guardi.
Ehlich 1987
Volker Ehlich, “Naturwissenschaftliche Untersuchungsmethoden. Grundlagen der Restaurierung im Bestand der Skulpturensammlung der Staatlichen Museen zu Berlin”, Neue Museums Kunde, XXX, n°3, 1987, pp. 220-222: about the restoration of the work; inappropriate to speak of a stucco technique.
Casini 1993
Claudio Casini in Clara Baracchini (ed.), I marmi di Lasinio. La collezione di sculture medievali e moderne nel Camposanto di Pisa, exh. cat. (Pisa, Museo Nazionale di San Matteo, 30 July-31 October 1993), Florence, SPES, 1993, p. 278: Andrea Guardi, 1440s.

Neville Rowley (20 May 2016)

Letzte Aktualisierung: 06.02.2026

Kontakt

Einrichtung:

Skulpturensammlung und Museum für Byzantinische Kunst

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