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Blick in Raum 5 der Dauerausstellung der Antikensammlung im Alten Museum (Obergeschoss): Römische Villen - Luxus als Lebensform

Ident. Nr.: RA_AM_OG_R 5

ObjID: obj:1637226

Details (Expert)

Beteiligte
Datierung
Aufnahme: 2010
Material / Technik
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Objektbeschreibung

Villengärten und Skulpturenschmuck:

Künstlich angelegte und kunstvoll gestaltete große Gartenanlagen waren ein wesentlicher Bestandteil römischer Landvillen. Der von Säulenhallen umgebene Garten (Peristyl) zählte zu den öffentlich zugänglichen repräsentativen Räumen einer Villa; hier konnte der Hausherr Besucher empfangen, seinen Reichtum zur Schau stellen und seine Bildung zeigen.
Springbrunnen, künstliche Wasserläufe und Wasserspiele gehörten neben Säulengängen, kleinen Tempeln, Gartenmobiliar, Pergolen und Skulpturen zur Ausstattung eines Gartens. Besonders wichtige Kunstwerke wurden durch hervorgehobene Aufstellung zur Geltung gebracht. Sogenannte Hermen – Götter- oder Porträtköpfe auf rechteckigen Schäften – waren oft als Galerien angeordnet und zu Zäunen verbunden.
In Skulpturen dargestellte Fruchtbarkeits- und Naturgottheiten wie Bacchus, Pan, Silene, Satyrn und Mänaden dachte man sich als real anwesende Bewohner des Gartens. Sie sollten den Betrachter in die idyllisch-bukolische Natur, in ein ländliches Heiligtum oder an den imaginären Schauplatz ihres wilden Treibens führen; durch Bepflanzung und Bewässerung evozierten die Gärten auch das Bild heiliger Haine.

Letzte Aktualisierung: 15.12.2025

Kontakt

Einrichtung:

Antikensammlung

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