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Ident. Nr.: I. 6902

ObjID: obj:1722798

Details (Expert)

Datierung
14. Jahrhundert
Datierung engl.: 14th century
Geografische Bezüge
Herkunft (Allgemein): Ägypten,
Land
Herkunft (Allgemein): Iran,
Land
Abmessungen
Höhe: 11,7 cm
Durchmesser: 23,5 cm
Gewicht: 1212 g

Objektbeschreibung

Getriebenes Becken aus einer Kupferlegierung mit graviertem/ziseliertem und tauschiertem Dekor; geschwärzt. Die breite Wandung des Beckens wird von einem Flechtband in vier Kreismedaillons und vier Inschriftenflächen gegliedert. Die Buchstaben liegen auf zweizeiligen Spiralranken. Über der großzügigen Inschrift im Tuluth-Duktus läuft eine schmalere, goldtauschierte im Kūfī-Duktus. Die Medaillons zeigen ebenfalls Inschriften, die jeweils ein Motiv aus Vögeln und Rankenstauden umfassen. Den tiefen Bauch umgibt ein engmaschiges, in den Boden reichendes Flechtband. Die dadurch gebildeten Flächen sind mit weiteren Stauden und Tierdarstellungen wie Ente, Hund und Hase besetzt. Das Becken hat einen flachgewölbten Boden und eine zum abgesetzten Rand einziehende Wandung.
Bei der Dekortechnik des Tauschierens werden dünne Metalldrähte, z.B. aus Silber, Kupfer oder auch Gold, in vorgegebenen Mustern in das zu verzierende Objekt eingehämmert.

Letzte Aktualisierung: 04.03.2026

Kontakt

Einrichtung:

Museum für Islamische Kunst

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(Iranische Anthologie für Timuriden-Prinz Baisunqur, Sohn von Schahrukh): Dschamschid lehrt Schneider und Schmiede

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Text im Hauptfeld: Firdausi, Schahname, Geschichte von König Dschamschid, der das Handwerk des Schneiders und das des Eisenschmieds lehrt; Text am Rand: aus Maulana Kamal al-din, Divan, Gedichte.Kustode überschnitten.Bild nahezu quadratisch über ganze Hauptfläche und über den Rand nach rechts oben und unten beidseitig des Trenndreiecks ausgeweitet.Miniatur: im Hauptfeld füllt sie schmale Goldleisten-Rahmen ganz aus, am Rand überdeckt sie Rahmen meist. Ein kräftig blauer Himmel, in den sich ein alter Baum gewunden erhebt, kontrastiert mit der hellen, eintönig mit Reihen grüner Grasbüschel besetzten Landschaft und balanciert die überwiegend dunkel gehaltene Gruppe von fünf Männern. Der König sitzt mit angezogenem Knie mit Polster und Kissen hoch auf dreiseitig umschlossenem Thron, dessen Stützen mit Vorhang verdeckt sind und hinter dem sich zwei Höflinge mit Mütze bzw. Turban bereithalten. Er gebietet zwei Handwerkern Einzelheiten ihrer Berufe – Zuschneiden, Hämmern auf dem Amboss mit Lederschürze, daneben die Lehmofen-Esse mit Blasebalg. Himmelsblau abweichend, vermutlich nachträglich übermalt, Gesicht des Königs beschädigt, die übrigen wohl weitgehend ergänzt.Randillumination: in größerem Dreieck symmetrisches Blumen-Arrangement in Gold mit Päonien und Rosette, in kleineren Dreiecken je ein Blatt- und Blumenbouquet gegenständig zur gegenüberliegenden Seite.