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San Michele (Erzengel Michael)

Ident. Nr.: N (31 C) 377/2012

ObjID: obj:1746875

Details (Expert)

Datierung
2010
Material / Technik
Gipsabguss, bemalt
Abmessungen
Höhe x Breite x Tiefe: 19 x 8,5 x 3,7 cm

Objektbeschreibung

Stehende Heiligenfigur des Erzengels Michael (italienisch: San Michele). Die Figur mit Engelsflügeln trägt eine goldene Krone und in der rechten, erhobenen Hand ein goldenes Schwert. Die Bekleidung erinnert an die Rüstung römischer Soldaten: kurzer, grüner Chiton, Brustpanzer mit goldener Verzierung, roter Mantel und Stiefel mit goldenen Beinlingen. Zu seinen Füßen krümmt sich Satan. Die monströse Gestalt trägt um den Körper ein Kette, die Michael an seiner linken Hand befestigt hat. Die Heiligenfigur steht auf einem viereckigen Sockel, auf dessen Rückseite geschrieben steht: "Basilica Santuario / 'S. Michele Arcangelo' / Monte S. Angelo."

Letzte Aktualisierung: 29.06.2026

Kontakt

Einrichtung:

Museum Europäischer Kulturen

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Anna Valtermayrin von Sollach wurde von zweyen Lauffenten Pferdten hinwech geworffen, Und Maria ihre Tochter von einen hoch-geladnen fueder herunder gestosßen. Weillen sie nun in so augensheinliher Leebens, gefahr imerdar zu Mariam nach Hehenkirchen Umb hilff gerueffen, seint sie bayde durch die mechtige vorbitt Mariä recht wunderbahrlich beym Leeben Und gesundheit erhalten worden. gott und Mariä sey eviger Danckgesagt, anno 1754.

Anna Valtermayrin von Sollach wurde von zweyen Lauffenten Pferdten hinwech geworffen, Und Maria ihre Tochter von einen hoch-geladnen fueder herunder gestosßen. Weillen sie nun in so augensheinliher Leebens, gefahr imerdar zu Mariam nach Hehenkirchen Umb hilff gerueffen, seint sie bayde durch die mechtige vorbitt Mariä recht wunderbahrlich beym Leeben Und gesundheit erhalten worden. gott und Mariä sey eviger Danckgesagt, anno 1754.

Querformat. Rechts oben rotgesäumtes Lichtloch, auf Wolkenkissen stehend Mutter Gottes, auf der Rechten das Kind, auf der Linken Traube. Von ihr je ein Strahl zu den beiden Verunglückten. Im Hintergrund Baumgruppen, beiderseits eine Kapelle. Im Mittelpunkt ein gezäunter Weg. Auf diesem hält eine Karosse mit zwei Schimmeln und Kutscher, die beiden Fahrgäste als Zuschauer am Zaun. Im Vordergrund Grasfuder mit zwei durchgehenden Pferden. Vom Wagen stürzt ein Mädchen, neben den Pferden liegt eine Frau. Rechts vom Wagen der aufstakende Bauer. Unter der Darstellung breites Schriftband, weiß, beiderseits rot endend: "Anna Valtermayrin von Sollach wurde von zweyen Lauffenten Pferdten hinwech geworffen, Und Maria ihre Tochter von einen hoch-geladnen fueder herunder gestosßen. Weillen sie nun in so augensheinliher Leebens, gefahr imerdar zu Mariam nach Hehenkirchen Umb hilff gerueffen, seint sie bayde durch die mechtige vorbitt Mariä recht wunderbahrlich beym Leeben Und gesundheit erhalten worden. gott und Mariä sey eviger Danckgesagt, anno 1754."