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Schülgemä

Ident. Nr.: II C 2163 a

ObjID: obj:1838302

Details (Expert)

Datierung
1881 - 1885
Abmessungen
Länge x Breite: max. 15 x 20 cm

Objektbeschreibung

Die Hemdspange gehört zum Frauengewand der Tschawaschen einer an der Wolga lebenden Ethnie mit finno-ugrischem Sprachhintergrund.
Die aus dünnem Metall geschnittene Dornspange mit getriebenen Muster ist an einem in der Mitte gefalteten Lederstück befestigt. An der Vorderseite ist das Leder mit rotem Wollstoff bezogen und mit einer Metallborte umrandet. Auf dem Wollstoff befinden sich drei Reihen mit Münzen im Wert von 10 bzw. 15 Kopeken aus den Jahren 1861-1881. Unter der oberen und unteren Münzreihe ist eine Perlenborte mit Kaurischnecken angenäht (schwarze, weiße und hellbraune Glasperlen). An den Seiten befanden sich 6 Wollfransen von je einer größeren Perle gehalten, wovon vier fehlen.

Letzte Aktualisierung: 12.12.2025

Kontakt

Einrichtung:

Museum Europäischer Kulturen

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Anno 1818. Seynd wir durch die Vorbitt der Gnaden Mutter in der Steinfelsen von der Augenscheinlichen Todesgefahr, die zu Mamminger Isar Prüken erfolgten stürzung, getrohet hat, gerettet worten. Zur danksagung hat dise Dafel Simann Gigisreiter 1/4 bauer in buebach, und desen Eweib Maria Anna geopfert!

Anno 1818. Seynd wir durch die Vorbitt der Gnaden Mutter in der Steinfelsen von der Augenscheinlichen Todesgefahr, die zu Mamminger Isar Prüken erfolgten stürzung, getrohet hat, gerettet worten. Zur danksagung hat dise Dafel Simann Gigisreiter 1/4 bauer in buebach, und desen Eweib Maria Anna geopfert!

Querformat. Oben in der Mitte auf Wolkenkissen Maria Hilf. Dunkler Himmel, im Hintergrund Bäume. Im Vordergrund ein Fluss, links geschwungener Holzsteg, aus dem ein Stück fehlt. Im Fluss schwimmend Fuder mit zwei Pferden bespannt, Frau, Mann auf Holzstück und Kind, sich an einem Brückenpfahl haltend. Rechts am Ufer festgemacht, wohl Schiffsmühle. Unter der Darstellung Schriftband: Anno 1818. Seynd wir durch die Vorbitt der Gnaden Mutter in der Steinfelsen von der Augenscheinlichen Todesgefahr, die zu Mamminger Isar Prüken erfolgten stürzung, getrohet hat, gerettet worten. Zur danksagung hat dise Dafel Simann Gigisreiter 1/4 bauer in buebach, und desen Eweib Maria Anna geopfert!Durch die untere Häfte dieses Votivbildes schimmert ein Älteres durch. Man erkennt vor einem großen Hause einen bespannten Wagen mit zwei Männern. Am rechten Rand: 1786 EXVOTO (?)Die Votivtafel wurde im August 1968 in Gemäldegalerie gerönt und infrarot aufgenommen. Wagen von links mit 2 Pferden und Reiter stößt gegen den mit 4 Pferden bespannten Heuwagen. (?) Reiter des Sattelpferdes blickt zurück zu einem Mann, der vor die Hinterräder gefallen ist. Auf Hausgiebel kleine stehende Muttergottes. Druch die Aufnahme die Lesung der Inschrift bestätigt.