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Ident. Nr.: N (67 N) 101/2013

ObjID: obj:1846989

Details (Expert)

Beteiligte
Christa Dammaß,
Vorbesitzer*in
Datierung
1946 - 1968
Geografische Bezüge
Material / Technik
Papier, Pappe, Textil
Abmessungen
Höhe x Breite: max. 30 x 22 cm

Objektbeschreibung

Zeugniskopie, Arbeitsproben und schriftliche Materialien zur Ausbildung in "halbjähriger hauswirtschaftlicher Berufslehre" (inclusive Schneidern) am Lette Verein in Berlin von 1946-1947 und außerdem:
- Beschreibung dieser Ausbildung und der Lebensbedingungen im Winterhalbjahr 1946/1947 (rückblickende Erinnerungen von Christa Dammaß niedergeschrieben im Jahr 2000)
- Schulfächer: Gegenwartskunde, Deutsch, Erziehungslehre und Kinderbeschäftigung im Kindergarten, Haushaltskunde und hauswirtschaftliche Buchführung, Häusliche Säuglings-, Kinder- u. Krankenpflege, Gesundheitspflege, Kochen und Kochlehre, Backen, Ernährungs- und Nahrungsmittellehre, Hausarbeit und Servieren, Waschen und Plätten, Handnähen und Ausbessern, Maschinenähen und Wäscheanfertigung, Schmückende Handarbeiten)
- Handarbeitsproben und Zeichnungen (z.B. Oberkörpergrundschnitt, Ärmelschnitt etc.)
- Zeitungsausschnitte und Schnittmusterbogen (u.a. aus "Verlag für die Frau", "Tribüne", "Berliner Zeitung", "Blatt der Hausfrau": Anleitungen für Taschen, Handschuhe, Mokassins, Häkeltuch, Strümpfe, Nachthemd, Shorts, Puppenbekleidung, Gestrickte Spenzer, Bolero, Sommerkleid, Bluse, Mütze, Schal, Kuschelkatze, Einkaufstasche)

Letzte Aktualisierung: 29.06.2026

Kontakt

Einrichtung:

Museum Europäischer Kulturen

Weitere Objekte aus den Sammlungen

Anna Valtermayrin von Sollach wurde von zweyen Lauffenten Pferdten hinwech geworffen, Und Maria ihre Tochter von einen hoch-geladnen fueder herunder gestosßen. Weillen sie nun in so augensheinliher Leebens, gefahr imerdar zu Mariam nach Hehenkirchen Umb hilff gerueffen, seint sie bayde durch die mechtige vorbitt Mariä recht wunderbahrlich beym Leeben Und gesundheit erhalten worden. gott und Mariä sey eviger Danckgesagt, anno 1754.

Anna Valtermayrin von Sollach wurde von zweyen Lauffenten Pferdten hinwech geworffen, Und Maria ihre Tochter von einen hoch-geladnen fueder herunder gestosßen. Weillen sie nun in so augensheinliher Leebens, gefahr imerdar zu Mariam nach Hehenkirchen Umb hilff gerueffen, seint sie bayde durch die mechtige vorbitt Mariä recht wunderbahrlich beym Leeben Und gesundheit erhalten worden. gott und Mariä sey eviger Danckgesagt, anno 1754.

Querformat. Rechts oben rotgesäumtes Lichtloch, auf Wolkenkissen stehend Mutter Gottes, auf der Rechten das Kind, auf der Linken Traube. Von ihr je ein Strahl zu den beiden Verunglückten. Im Hintergrund Baumgruppen, beiderseits eine Kapelle. Im Mittelpunkt ein gezäunter Weg. Auf diesem hält eine Karosse mit zwei Schimmeln und Kutscher, die beiden Fahrgäste als Zuschauer am Zaun. Im Vordergrund Grasfuder mit zwei durchgehenden Pferden. Vom Wagen stürzt ein Mädchen, neben den Pferden liegt eine Frau. Rechts vom Wagen der aufstakende Bauer. Unter der Darstellung breites Schriftband, weiß, beiderseits rot endend: "Anna Valtermayrin von Sollach wurde von zweyen Lauffenten Pferdten hinwech geworffen, Und Maria ihre Tochter von einen hoch-geladnen fueder herunder gestosßen. Weillen sie nun in so augensheinliher Leebens, gefahr imerdar zu Mariam nach Hehenkirchen Umb hilff gerueffen, seint sie bayde durch die mechtige vorbitt Mariä recht wunderbahrlich beym Leeben Und gesundheit erhalten worden. gott und Mariä sey eviger Danckgesagt, anno 1754."