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Ident. Nr.: N (42 J 37) 352/1995

ObjID: obj:1854768

Details (Expert)

Beteiligte
Erwin Petzold (1968),
Nutzer*in
Datierung
1930/60er Jahre
Geografische Bezüge
Material / Technik
Gusseisen, Stahl, Holz
Abmessungen
Höhe x Breite: ca. 150 x 140 cm
Durchmesser: Fuß 70 cm

Objektbeschreibung

Gusseiserner Ständer, am Fuß rund, mit vier Schrauben zu besfestigen. Ständer nach oben konisch zulaufend, teilt sich dann, um die Welle aufzunehmen. Auf der von zwei Lagern (Schmiernippel) gehaltenen Welle befinden sich vier Arbeitsscheiben zum Schleifen und Polieren von Leder. Die Welle wird durch Riemengetriebe von einem Elektromotor aus Pitesti (Walachei, Rumänien) von 0,55 kw bei 380 V angetrieben. Der E-Motor ist auf einer Holzplatte am unteren Drittel des Ständerfußes angebracht (3-poliger Stecker). Hinter den Schleifscheiben eine Absaugvorrichtung aus Blech, die ebenfalls mit dem E-Motor betrieben werden kann. Diese wurde offenbar nicht benutzt, da Schlauch und Riemen fehlen.

Letzte Aktualisierung: 29.06.2026

Kontakt

Einrichtung:

Museum Europäischer Kulturen

Weitere Objekte aus den Sammlungen

Anna Valtermayrin von Sollach wurde von zweyen Lauffenten Pferdten hinwech geworffen, Und Maria ihre Tochter von einen hoch-geladnen fueder herunder gestosßen. Weillen sie nun in so augensheinliher Leebens, gefahr imerdar zu Mariam nach Hehenkirchen Umb hilff gerueffen, seint sie bayde durch die mechtige vorbitt Mariä recht wunderbahrlich beym Leeben Und gesundheit erhalten worden. gott und Mariä sey eviger Danckgesagt, anno 1754.

Anna Valtermayrin von Sollach wurde von zweyen Lauffenten Pferdten hinwech geworffen, Und Maria ihre Tochter von einen hoch-geladnen fueder herunder gestosßen. Weillen sie nun in so augensheinliher Leebens, gefahr imerdar zu Mariam nach Hehenkirchen Umb hilff gerueffen, seint sie bayde durch die mechtige vorbitt Mariä recht wunderbahrlich beym Leeben Und gesundheit erhalten worden. gott und Mariä sey eviger Danckgesagt, anno 1754.

Querformat. Rechts oben rotgesäumtes Lichtloch, auf Wolkenkissen stehend Mutter Gottes, auf der Rechten das Kind, auf der Linken Traube. Von ihr je ein Strahl zu den beiden Verunglückten. Im Hintergrund Baumgruppen, beiderseits eine Kapelle. Im Mittelpunkt ein gezäunter Weg. Auf diesem hält eine Karosse mit zwei Schimmeln und Kutscher, die beiden Fahrgäste als Zuschauer am Zaun. Im Vordergrund Grasfuder mit zwei durchgehenden Pferden. Vom Wagen stürzt ein Mädchen, neben den Pferden liegt eine Frau. Rechts vom Wagen der aufstakende Bauer. Unter der Darstellung breites Schriftband, weiß, beiderseits rot endend: "Anna Valtermayrin von Sollach wurde von zweyen Lauffenten Pferdten hinwech geworffen, Und Maria ihre Tochter von einen hoch-geladnen fueder herunder gestosßen. Weillen sie nun in so augensheinliher Leebens, gefahr imerdar zu Mariam nach Hehenkirchen Umb hilff gerueffen, seint sie bayde durch die mechtige vorbitt Mariä recht wunderbahrlich beym Leeben Und gesundheit erhalten worden. gott und Mariä sey eviger Danckgesagt, anno 1754."