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Fliese mit Eiche im Kahn und Hundepaar

Ident. Nr.: 1879,267

ObjID: obj:1855067

Details (Expert)

Datierung
zwischen 1412 und 1433
Abmessungen
Objektmaß: 15,4 x 15,8 x 3,8 cm

Objektbeschreibung

Die Darstellung ist diagonal ausgerichtet. Aus der Mitte eines Kahns wächst ein Baum empor, der durch seine Blätter und die Eicheln als Eiche erkennbar ist. Zwei antithetisch angeordnete, stehende Hunde sind an den Baumstamm gekettet. Ihre Körper wenden sich vom Baum ab, wobei sie ihre Köpfe mit geöffnetem Maul zurück zum Baum wenden. Sie stehen im Kahn, ihre Hinterläufe sind von diesem verdeckt, die Vorderläufe halten sie erhoben. An den Enden des Kahns erscheint je ein Paar ineinander verschlungener Blüten. Vom Kahn gehen nach unten Strahlen ab, die als Wellen verstanden werden können.
Aus dem Chor der Zisterzienserklosterkirche in Heilsbronn.

Letzte Aktualisierung: 18.09.2026

Kontakt

Einrichtung:

Kunstgewerbemuseum

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Vergoldeter Pokal mit Bildnis Königin Sophie Dorothea von Preußen

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Pokal aus dickwandigem, farblosem Glas, Boden mit Abrissnarbe, die gesamte Oberfläche ist akzentuiert mit Gold staffiert, auf dem Fuß ein Kranz aus Oliven mit Ovalaugen, der massive Schaft ist mit Längsfacetten beschliffen, die sich bis an den Ansatz der bündig anschließenden Kuppa als vertiefte Zungen fortsetzen. Die Kuppawandung ziert in Tiefschnitt unter der Bügelkrone das von einem Adler gehaltene Rundmedaillon mit dem Profilbildnis Königin Sophie Dorotheas (1687–1757), flankiert von Adlern und Lorbeerzweigen, darunter fein goldgemaltes Rollwerk und sich überkreuzende Füllhörner. Der verwärmte Mündungsrand ist beidseitig vergoldet. Der Pokal datiert entweder in die letzten Betriebsjahre der Potsdamer oder in die ersten der Zechliner Glashütte und dürfte höchst wahrscheinlich als Paar mit einem Glas konzipiert gewesen sein, das ein Porträt Friedrich Wilhelms I. (1688–1740) trug (möglicherweise Inv. Nr. O-1982,78, a,b). Eine Reihe sehr ähnlicher bis nahezu identischer Pokalgläser mit Potsdamer Provenienz sind überliefert, die einen zugehörigen Deckel besitzen (vgl. Schmidt, Brandenburgische Gläser, 1914, Taf. 35.5; Baumgärtner, Porträtgläser, 1981, Abb. 9, S. 21; für das Bildnis vgl. Abb. 5, S. 18; Klesse/Mayr, Veredelte Gläser aus Renaissance und Barock, 1987, Nr. 134; Strasser/Spiegl, Dekoriertes Glas, 1989, Kat. 145, S. 280; Kunsthistorisches Museum Wien, Inv. Nr. Kunstkammer, 10382; Stiftung Stadtmuseum Berlin, Inv. Nr. II 74/185 A, ebenfalls ohne Deckel). Ursprünglich war wohl ein zugehöriger Deckel vorhanden, der zugeordnete Deckel passt nicht, er gehört zu einem kleineren Pokal. [Verena Wasmuth]MAKR