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Elender Krieg 1917 - 1918 - 1919

Ident. Nr.: N (62 J) 127/2013,2

ObjID: obj:1855510

Details (Expert)

Beteiligte
Jacques Tardi (30.08.1946),
Zeichner*in
Datierung
2010
Material / Technik
Papier, Farbdruck, Hardcover
Abmessungen
Höhe x Breite x Tiefe: 32 x 24 x 1,2 cm

Objektbeschreibung

Der Comic "Elender Krieg 1917 - 1918 - 1919, Band 2" von Jacques Tardi in Zusammenarbeit mit Historiker Jean-Pierre Verney erschien im Verlag bbb Edition Moderne AG, Zürich 2010, für die deutschsprachige Ausgabe. 72 Seiten. Farbige Abbildungen.
Übersetzung aus dem Französischen: Martin Budde
Gestaltung: Joe Zimmermann
Druck: Casterman, Belgien
Fotonachweis: Collection du Musée de la Grande Guerre du Pays de Meaux
Kartennachweis: Enzyklopädie Erster Weltkrieg, Verlag Schöningh, Paderborn, 2., durchgesehene Auflage 2004
Hochformat

ISBN: 978-3-03731-066-3

Inhalt:
Das zweite Teil von Antikriegscomic Elender Krieg vor dem Hintergrund des 1. Weltkrieges umfasst einen Comic (Seiten: 3 – 47), einen historischen Anhang mit Text und Kriegsfotografien – ideal für Schüler und andere Interessierte (Seiten: 48 – 67) und zwei Karten von Europa 1914 und Europa 1918 (Seiten: 68 – 71).
Die Kriegsbilder ähneln wiederum den Fotografien, die aus dem Ersten Weltkrieg erhalten sind.
Erzählt wird die Geschichte vom Protagonisten – einem jungen namenlosen französischen Soldaten - selbst aus der Egoperspektive. Er beschreibt den Verlauf der Kriegsjahre und seine persönlichen Erlebnisse, Gedanken und Gefühle. Es gibt kein Heldentum, sondern nur Entsetzen über das sinnlose Gemetzel.

Letzte Aktualisierung: 29.06.2026

Kontakt

Einrichtung:

Museum Europäischer Kulturen

Weitere Objekte aus den Sammlungen

Anna Valtermayrin von Sollach wurde von zweyen Lauffenten Pferdten hinwech geworffen, Und Maria ihre Tochter von einen hoch-geladnen fueder herunder gestosßen. Weillen sie nun in so augensheinliher Leebens, gefahr imerdar zu Mariam nach Hehenkirchen Umb hilff gerueffen, seint sie bayde durch die mechtige vorbitt Mariä recht wunderbahrlich beym Leeben Und gesundheit erhalten worden. gott und Mariä sey eviger Danckgesagt, anno 1754.

Anna Valtermayrin von Sollach wurde von zweyen Lauffenten Pferdten hinwech geworffen, Und Maria ihre Tochter von einen hoch-geladnen fueder herunder gestosßen. Weillen sie nun in so augensheinliher Leebens, gefahr imerdar zu Mariam nach Hehenkirchen Umb hilff gerueffen, seint sie bayde durch die mechtige vorbitt Mariä recht wunderbahrlich beym Leeben Und gesundheit erhalten worden. gott und Mariä sey eviger Danckgesagt, anno 1754.

Querformat. Rechts oben rotgesäumtes Lichtloch, auf Wolkenkissen stehend Mutter Gottes, auf der Rechten das Kind, auf der Linken Traube. Von ihr je ein Strahl zu den beiden Verunglückten. Im Hintergrund Baumgruppen, beiderseits eine Kapelle. Im Mittelpunkt ein gezäunter Weg. Auf diesem hält eine Karosse mit zwei Schimmeln und Kutscher, die beiden Fahrgäste als Zuschauer am Zaun. Im Vordergrund Grasfuder mit zwei durchgehenden Pferden. Vom Wagen stürzt ein Mädchen, neben den Pferden liegt eine Frau. Rechts vom Wagen der aufstakende Bauer. Unter der Darstellung breites Schriftband, weiß, beiderseits rot endend: "Anna Valtermayrin von Sollach wurde von zweyen Lauffenten Pferdten hinwech geworffen, Und Maria ihre Tochter von einen hoch-geladnen fueder herunder gestosßen. Weillen sie nun in so augensheinliher Leebens, gefahr imerdar zu Mariam nach Hehenkirchen Umb hilff gerueffen, seint sie bayde durch die mechtige vorbitt Mariä recht wunderbahrlich beym Leeben Und gesundheit erhalten worden. gott und Mariä sey eviger Danckgesagt, anno 1754."