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Ident. Nr.: N (25 G) 221/2013

ObjID: obj:1865842

Details (Expert)

Datierung
um 1900
Abmessungen
Länge x Breite: 101 x 48 cm

Objektbeschreibung

Der Hirtenmantel mit Kapuze besteht größtenteils aus kratzigem Ziegenhaar. Zum Verspinnen des Ziegenhaars benötigt man zusätzlich einen geringen Anteil Wolle. Die Farbe changiert von einem hellen Braun bis zu einem hellen Grau. Unter den Achseln befinden sich große Löcher, um bei Bedarf mehr Bewegungsfreiheit für die Arme zu haben. z.B bei der Abwehr von Wölfen. Die Oberfläche ist so geschaffen, dass die langen Haare das Wasser abweisen und das Grundgewebe trocken bleibt. An einigen Stellen wurde der Mantel gestopft. Die Stellen sind dann eher gräulich. Vorne ist auf einer Seite jeweils eine Tasche eingearbeitet. An den Seiten ist ein Keil eingearbeitet.

Es handelt sich um einen Hirtenmantel aus dem Volk der Aromunen. Diese leben in Nordgriechenland bis Rumänien. Der Mantel kommt aus der Nähe von Kalambaka an den Metéora-Klöstern.

Letzte Aktualisierung: 29.07.2026

Kontakt

Einrichtung:

Museum Europäischer Kulturen

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