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Ident. Nr.: N (25 G) 221/2013

ObjID: obj:1865842

Details (Expert)

Datierung
um 1900
Abmessungen
Länge x Breite: 101 x 48 cm

Objektbeschreibung

Der Hirtenmantel mit Kapuze besteht größtenteils aus kratzigem Ziegenhaar. Zum Verspinnen des Ziegenhaars benötigt man zusätzlich einen geringen Anteil Wolle. Die Farbe changiert von einem hellen Braun bis zu einem hellen Grau. Unter den Achseln befinden sich große Löcher, um bei Bedarf mehr Bewegungsfreiheit für die Arme zu haben. z.B bei der Abwehr von Wölfen. Die Oberfläche ist so geschaffen, dass die langen Haare das Wasser abweisen und das Grundgewebe trocken bleibt. An einigen Stellen wurde der Mantel gestopft. Die Stellen sind dann eher gräulich. Vorne ist auf einer Seite jeweils eine Tasche eingearbeitet. An den Seiten ist ein Keil eingearbeitet.

Es handelt sich um einen Hirtenmantel aus dem Volk der Aromunen. Diese leben in Nordgriechenland bis Rumänien. Der Mantel kommt aus der Nähe von Kalambaka an den Metéora-Klöstern.

Letzte Aktualisierung: 03.07.2026

Kontakt

Einrichtung:

Museum Europäischer Kulturen

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Anna Valtermayrin von Sollach wurde von zweyen Lauffenten Pferdten hinwech geworffen, Und Maria ihre Tochter von einen hoch-geladnen fueder herunder gestosßen. Weillen sie nun in so augensheinliher Leebens, gefahr imerdar zu Mariam nach Hehenkirchen Umb hilff gerueffen, seint sie bayde durch die mechtige vorbitt Mariä recht wunderbahrlich beym Leeben Und gesundheit erhalten worden. gott und Mariä sey eviger Danckgesagt, anno 1754.

Anna Valtermayrin von Sollach wurde von zweyen Lauffenten Pferdten hinwech geworffen, Und Maria ihre Tochter von einen hoch-geladnen fueder herunder gestosßen. Weillen sie nun in so augensheinliher Leebens, gefahr imerdar zu Mariam nach Hehenkirchen Umb hilff gerueffen, seint sie bayde durch die mechtige vorbitt Mariä recht wunderbahrlich beym Leeben Und gesundheit erhalten worden. gott und Mariä sey eviger Danckgesagt, anno 1754.

Querformat. Rechts oben rotgesäumtes Lichtloch, auf Wolkenkissen stehend Mutter Gottes, auf der Rechten das Kind, auf der Linken Traube. Von ihr je ein Strahl zu den beiden Verunglückten. Im Hintergrund Baumgruppen, beiderseits eine Kapelle. Im Mittelpunkt ein gezäunter Weg. Auf diesem hält eine Karosse mit zwei Schimmeln und Kutscher, die beiden Fahrgäste als Zuschauer am Zaun. Im Vordergrund Grasfuder mit zwei durchgehenden Pferden. Vom Wagen stürzt ein Mädchen, neben den Pferden liegt eine Frau. Rechts vom Wagen der aufstakende Bauer. Unter der Darstellung breites Schriftband, weiß, beiderseits rot endend: "Anna Valtermayrin von Sollach wurde von zweyen Lauffenten Pferdten hinwech geworffen, Und Maria ihre Tochter von einen hoch-geladnen fueder herunder gestosßen. Weillen sie nun in so augensheinliher Leebens, gefahr imerdar zu Mariam nach Hehenkirchen Umb hilff gerueffen, seint sie bayde durch die mechtige vorbitt Mariä recht wunderbahrlich beym Leeben Und gesundheit erhalten worden. gott und Mariä sey eviger Danckgesagt, anno 1754."