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Affen und Kaki-Zweige

Ident. Nr.: 2009-154

ObjID: obj:1877569

Sammlung Klaus F. und Yoshie Naumann

Details (Expert)

Beteiligte
Mori Sosen 森祖仙 (1747 - 1821),
Maler*in
Datierung
Edo (Tokugawa)-Zeit
spätes 18./frühes 19. Jh.
Geografische Bezüge
Japan,
Land
Abmessungen
Bildmaß: 116 x 33,8 cm

Objektbeschreibung

Bereits in der prähistorischen japanischen Plastik wurde die einheimische Affenart thematisiert. Sie gehört seitdem zu den beliebtesten Motiven der bildenden Kunst. Als eines der zwölf Zeichen des Tierkreises wurde der Affe in Japan auch als Schutzgottheit bestimmter shintoistischer Schreine, wie zum Beispiel des Hie-Schreines in Sakamoto am Biwa-See, verehrt. Affen gelten zudem als Beschützer der Pferde, da man glaubte, sie könnten die bösen Geister von den hochgeschätzten Tieren fernhalten.
Mori Sosen, der anfänglich in der für die Elite tätigen Kano-Maltradition ausgebildet war, trat später in das Studio von Maruyama Ōkyo ein, von dem er das notwendige Handwerk zur naturalistischen Wiedergabe von Flora und Fauna erlernte. Sosen war, wie kein anderer Maler Japans, vom Affenthema derart angetan, dass er nicht nur diese Tiere zum Hauptmotiv seines Schaffens erhob, sondern gar das Zeichen „Ahne“ (祖) seines ursprünglichen Pseudonymes durch ein gleich lautendes Zeichen mit der Bedeutung „Affe“ (狙) ersetzte.
Die grünen, noch unreifen Kaki-Früchte, welche die Affen vertilgen, verweisen auf den Spätsommer.

Letzte Aktualisierung: 30.07.2026

Kontakt

Einrichtung:

Museum für Asiatische Kunst

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Nô-Maske, Typ “Junge Frau“ (ko-omote)

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