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Landschaft: Hohe Berge, lange Flüsse (Sankō Suichō)

Ident. Nr.: 2009-173

ObjID: obj:1886026

Details (Expert)

Beteiligte
Nagamachi Chikuseki 長町竹石 (1747 - 1806),
Maler*in
Datierung
Edo (Tokugawa)-Zeit
datiert Kyowa 3 (1803)
Geografische Bezüge
Japan,
Land
Abmessungen
Bildmaß: 135,3 x 40,1 cm

Objektbeschreibung

An der Biegung eines Bergpfades steht, von Bäumen gerahmt, ein als Rückenfigur aufgefasster, chinesisch gekleideter Gelehrter in Begleitung seines jugendlichen Dieners auf einem grasbewachsenen Plateau. Den Wanderstab unter den Arm geklemmt, richtet der leicht gebeugte Mann seinen Blick auf einen, sich kaskadenartig zwischen Felsen dahinschlängelnden Bergbach, der in einen steil zu Tal stürzenden Wasserfall mündet. Wohl durch eine Schlucht von dem in Betrachtung Versunkenen getrennt, türmen sich gegenüber gewaltige Berggipfel auf. Dramatisch veranschaulichen sie die Winzigkeit des Menschen im Angesicht der überwältigenden Natur.
In der gewohnten Manier der Literatenmalerei werden Felsen und Berge durch langgezogene Strukturstriche plastisch umrissen. Der aus Sanuki auf der Insel Shikoku stammende Maler Chikuseki setzt mit den aquarellhaft verwendeten Farbtönen Ocker, Hellgrün und Blau sparsam Akzente. Mit Noro Kaiseki (1747–1828) und dessen Schüler Sō Aiseki (?–1837) zählt Chikuseki zu den drei nach dem letzten Schriftzeichen ihrer Namen benannten „Sanseki“-Malern. Der Adressat dieses Glückwunschbildes war der Historiker Kajiwara Rankyo (1763–1834), der wie Chikuseki aus Sanuki stammte.

Letzte Aktualisierung: 15.12.2025

Kontakt

Einrichtung:

Museum für Asiatische Kunst