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Ident. Nr.: I B 182

ObjID: obj:188739

Details (Expert)

Beteiligte
Julius Heinrich Petermann (12.8.1801 - 10.6.1876),
Sammler*in
Geografische Bezüge
Iran,
Land/Region
Material / Technik
Wolle
Abmessungen
Höhe x Breite x Tiefe: 11 x 18,1 x 18,1 cm
Umfang: 57 cm
Transportmaß: siehe I B 182, I B Dlg 4 s 35 x 35 x 87 cm Sammelverpackung
Gewicht: < 2 kg Transportgewicht der Kiste: ca. 3 kg
Erwerbung
Kauf 1857

Objektbeschreibung

Karteikarteneintrag:
Teile der Kappe und deren Schnitt: Die Kappe ist ohne Schnitt nach Augenmaß gearbeitet. Die Ohrenschützer haben die Form eines gleichseitigen Dreiecks mit einer Seitenlänge von etwa 10 cm. Material der Kappe: weiße, handgesponnene Schafwolle.
Es handelt sich hier um Maschenstoffbildung durch Verschlingtechnik. Der Teller hat einen Durchmesser von 12-14 cm, der anschließend glatte Rand eine Höhe von etwa 10 cm. Zum Schluss wurden die beiden Ohrenschützer angearbeitet.
Veröffentlicht in Hellbusch/Soltkahn: "Mützen aus Zentralasien und Persien", Abb. 124, S.280

Analyse der Herstellungstechnik (Nadelbindung) durch Frau Gudrun Böttcher im Jahre 2004. Ergebnisse der Analyse siehe Büro Schindlbeck, Akte "Information zu Sammlungsobjekten".

Letzte Aktualisierung: 30.07.2026

Kontakt

Einrichtung:

Ethnologisches Museum

Weitere Objekte aus den Sammlungen

Kappe aus Ulmenbastgewebe. Zur Jagd und im Winter getragen. Mit dunkel- und hellblauem Baumwollgarn bestickt und mit Baumwollstoff gesäumt. Am Scheitel ist eine dreieckige Troddel aus attus (Ulmenbastgewebe) angebracht.Dieses Stück wurde 1873 auf der Weltausstellung in Wien gezeigt.Die Bastfasern, die sogenannten Ohyo, die für diese Kappe verwendet wurden, stammen von der inneren Rinde einer Ulmenart (Ohyo tauro/ Ulmus Laciniata). Darüberhinaus wurden von den Ainu zum Weben von Textilien auch die Bastfasern von japanischen Linden (Shina-no ki/ Tilia Japonica) und Nesselfasern verwendet. Die Ulme gilt unter den verschiedenen Materialien jedoch als das am besten geeignete für die Herstellung von Kleidern, da sie sehr weiche Fasern hat, die Nesselfasern hingegen sind dünner und weißer als die der Ulme.Der Stoff wurde hergestellt, indem die innere Rinde lebender Bäume vor dem Frühjahrswachstum geerntet, eingeweicht und dann die Fasern in Fäden gespalten und von Hand zu einem dichten, warmen, gelb-braunen Stoff verwoben wurden. Normal 0 21 false false false DE X-NONE X-NONE /* Style Definitions */ table.MsoNormalTable {mso-style-name:"Normale Tabelle"; mso-tstyle-rowband-size:0; mso-tstyle-colband-size:0; mso-style-noshow:yes; mso-style-priority:99; mso-style-parent:""; mso-padding-alt:0cm 5.4pt 0cm 5.4pt; mso-para-margin-top:0cm; mso-para-margin-right:0cm; mso-para-margin-bottom:8.0pt; mso-para-margin-left:0cm; line-height:107%; mso-pagination:widow-orphan; font-size:11.0pt; font-family:"Calibri",sans-serif; mso-ascii-font-family:Calibri; mso-ascii-theme-font:minor-latin; mso-hansi-font-family:Calibri; mso-hansi-theme-font:minor-latin; mso-bidi-font-family:"Times New Roman"; mso-bidi-theme-font:minor-bidi; mso-fareast-language:EN-US;}