Logo

Ident. Nr.: N (19 J) 379/2013

ObjID: obj:1887687

Details (Expert)

Datierung
1856/74
Abmessungen
Länge x Breite: 40 x 40 cm

Objektbeschreibung

Das Konfirmationstaschentuch ist aus feinem weißen Batist gearbeitet und hat an allen vier Ecken eine identische Weistickerei aus Ranken und einem Blumenstrauß, so dass sich innen ein Kreis ergibt. Verbunden sind die Eckstickerein durch ein gesticktes Band aus Knötchenstichen.

Das Taschentuch wurde zusammen mit einem hangeschriebenen Zettel folgenden Inhalts übergeben: "Diese Taschentuch (Handarbeit) haltet bitte in Ehren. Es ist das Konfirmationstaschentuch unserer lieben Mutter, Frau Rebecka Urbach, geb. Stöcke geb. 12. Januar 1841 zu Erfurt. Konfirmiert im Jahr 1856 zu Erfurt. Elisabeth Urbach". Auf der Rückseite des Zettels steht: "Dies ist mein Konfirmationstaschentuch, Handarbeit von einer Patentante erhalten, am 7. April 1889 zu Straßburg im Elsaß, Konfirmiert in der Thomaskirche (Militair) Elisabeth Urbach geb. 4. Januar 1874 zu Magdeburg".

Letzte Aktualisierung: 03.07.2026

Kontakt

Einrichtung:

Museum Europäischer Kulturen

Weitere Objekte aus den Sammlungen

Anno 1818. Seynd wir durch die Vorbitt der Gnaden Mutter in der Steinfelsen von der Augenscheinlichen Todesgefahr, die zu Mamminger Isar Prüken erfolgten stürzung, getrohet hat, gerettet worten. Zur danksagung hat dise Dafel Simann Gigisreiter 1/4 bauer in buebach, und desen Eweib Maria Anna geopfert!

Anno 1818. Seynd wir durch die Vorbitt der Gnaden Mutter in der Steinfelsen von der Augenscheinlichen Todesgefahr, die zu Mamminger Isar Prüken erfolgten stürzung, getrohet hat, gerettet worten. Zur danksagung hat dise Dafel Simann Gigisreiter 1/4 bauer in buebach, und desen Eweib Maria Anna geopfert!

Querformat. Oben in der Mitte auf Wolkenkissen Maria Hilf. Dunkler Himmel, im Hintergrund Bäume. Im Vordergrund ein Fluss, links geschwungener Holzsteg, aus dem ein Stück fehlt. Im Fluss schwimmend Fuder mit zwei Pferden bespannt, Frau, Mann auf Holzstück und Kind, sich an einem Brückenpfahl haltend. Rechts am Ufer festgemacht, wohl Schiffsmühle. Unter der Darstellung Schriftband: Anno 1818. Seynd wir durch die Vorbitt der Gnaden Mutter in der Steinfelsen von der Augenscheinlichen Todesgefahr, die zu Mamminger Isar Prüken erfolgten stürzung, getrohet hat, gerettet worten. Zur danksagung hat dise Dafel Simann Gigisreiter 1/4 bauer in buebach, und desen Eweib Maria Anna geopfert!Durch die untere Häfte dieses Votivbildes schimmert ein Älteres durch. Man erkennt vor einem großen Hause einen bespannten Wagen mit zwei Männern. Am rechten Rand: 1786 EXVOTO (?)Die Votivtafel wurde im August 1968 in Gemäldegalerie gerönt und infrarot aufgenommen. Wagen von links mit 2 Pferden und Reiter stößt gegen den mit 4 Pferden bespannten Heuwagen. (?) Reiter des Sattelpferdes blickt zurück zu einem Mann, der vor die Hinterräder gefallen ist. Auf Hausgiebel kleine stehende Muttergottes. Druch die Aufnahme die Lesung der Inschrift bestätigt.