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Vier (von sechzehn) Arhat (Rakan)

Ident. Nr.: 1787d

ObjID: obj:1892134

Geschenk Gustav Jacoby

Details (Expert)

Beteiligte
frühere Zuschreibung: Sesshū 雪舟 (1420 - 1506),
Künstler*in
Datierung
19. Jahrhundert
Edo (Tokugawa)- oder Meiji-Zeit
Geografische Bezüge
Japan,
Land
Abmessungen
Höhe x Breite: 101 x 41,5 cm

Objektbeschreibung

Im Buddhismus nehmen Menschen, welche die Erleuchtung erlangt haben, aber auf den Eingang ins Nirvana verzichten, eine den Heiligen im Christentum vergleichbare Stellung ein. Sie fungieren als Vorbild für andere Gläubige und werden bisweilen auch als Vermittler zu den höheren Wesen verehrt. Insbesondere in den auf Erleuchtung durch Selbstkultivierung, etwa per Meditation, abzielenden Formen des Buddhismus wie dem Zen (c. Chan) spielen sie eine bedeutende Rolle. In der Malerei und Bildhauerei Japans werden sie meist als etwas kauzig anmutende ältere Männer dargestellt und als Rakan (c. Luohan, Sanskr. Arhat) bezeichnet. Sie treten häufig in Gruppen von 16, 18 oder 500 Figuren auf.
Diese auf vier Rollen verteilte Gruppe von sechzehn Figuren trägt auf jeder Rolle eine ‚Pinsel des Sesshū‘ zu lesende Signatur, die aber nicht von der Hand jenes Mönch-Malers (1420–1506) stammt, sondern wohl als allgemeine Referenz an dessen Tradition zu verstehen ist.

Letzte Aktualisierung: 30.07.2026

Kontakt

Einrichtung:

Museum für Asiatische Kunst

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