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Ident. Nr.: I B 10317

ObjID: obj:189587

Details (Expert)

Beteiligte
Sigrid Westphal-Hellbusch (6.1915 - 1.2.1984),
Sammler*in
Kenan Özbel (1971/1972),
Sammler*in
Geografische Bezüge
Türkei,
Land/Region
Istanbul,
Stadt
Material / Technik
Seide; Silberfaden
Abmessungen
Länge x Breite: 21,5 x 16,5 cm

Objektbeschreibung

Tabaksbeutel (tütün kesesi)
Das Stück wurde vor 15-20 Jahren (zwischen 1951 und 1956) in Istanbul erworben, ist aber ca. 30-40 Jahre alt. Es handelt sich um eine Dival-Arbeit (Spreng-Technik).
Helle, ausgeblichene Seide (grau-gelb), z.T. geschlissen, doppelt gefüttert. Ganz eingefasst von einer hellen Fransenborte aus Seide (Länge der Fransen ca. 2,5-3 cm). In Form des Schnittes auf beiden Seiten am Rand ein geschlossenes Rankenwerk, Silberstickerei in Sprengtechnik (Silberfäden mit gelber Seidenseele). Im unteren Teil der einen Seite Halbmond und Stern, eingebettet in zwei mit einer Schleife verbundene Blattranken; auf der anderen Seite zwischen den Ranken eine tugra (Sultansnamenszug). Technik und Material wie beim Randmuster. Am schmalsten Teil des Beutels zwei Zugschnüre mit je einer Troddel.

Letzte Aktualisierung: 30.07.2026

Kontakt

Einrichtung:

Ethnologisches Museum

Weitere Objekte aus den Sammlungen

Kappe aus Ulmenbastgewebe. Zur Jagd und im Winter getragen. Mit dunkel- und hellblauem Baumwollgarn bestickt und mit Baumwollstoff gesäumt. Am Scheitel ist eine dreieckige Troddel aus attus (Ulmenbastgewebe) angebracht.Dieses Stück wurde 1873 auf der Weltausstellung in Wien gezeigt.Die Bastfasern, die sogenannten Ohyo, die für diese Kappe verwendet wurden, stammen von der inneren Rinde einer Ulmenart (Ohyo tauro/ Ulmus Laciniata). Darüberhinaus wurden von den Ainu zum Weben von Textilien auch die Bastfasern von japanischen Linden (Shina-no ki/ Tilia Japonica) und Nesselfasern verwendet. Die Ulme gilt unter den verschiedenen Materialien jedoch als das am besten geeignete für die Herstellung von Kleidern, da sie sehr weiche Fasern hat, die Nesselfasern hingegen sind dünner und weißer als die der Ulme.Der Stoff wurde hergestellt, indem die innere Rinde lebender Bäume vor dem Frühjahrswachstum geerntet, eingeweicht und dann die Fasern in Fäden gespalten und von Hand zu einem dichten, warmen, gelb-braunen Stoff verwoben wurden. Normal 0 21 false false false DE X-NONE X-NONE /* Style Definitions */ table.MsoNormalTable {mso-style-name:"Normale Tabelle"; mso-tstyle-rowband-size:0; mso-tstyle-colband-size:0; mso-style-noshow:yes; mso-style-priority:99; mso-style-parent:""; mso-padding-alt:0cm 5.4pt 0cm 5.4pt; mso-para-margin-top:0cm; mso-para-margin-right:0cm; mso-para-margin-bottom:8.0pt; mso-para-margin-left:0cm; line-height:107%; mso-pagination:widow-orphan; font-size:11.0pt; font-family:"Calibri",sans-serif; mso-ascii-font-family:Calibri; mso-ascii-theme-font:minor-latin; mso-hansi-font-family:Calibri; mso-hansi-theme-font:minor-latin; mso-bidi-font-family:"Times New Roman"; mso-bidi-theme-font:minor-bidi; mso-fareast-language:EN-US;}