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Ident. Nr.: I D 33892

ObjID: obj:1896802

Details (Expert)

Datierung
Ende 19. Jh.
Geografische Bezüge
China,
Land
Material / Technik
Holz, bemalt, Papieraufkleber
Abmessungen
Höhe x Durchmesser: 30,5 x 9 cm

Objektbeschreibung

In China haben Orakel eine jahrtausendealte Tradition. Nach Tierknochen und Schafgarben Orakeln hat sich unter dem Einfluss des Buddhismus schließlich das Stäbchenorakel entwickelt. Die Praxis wird oft in einem taoistischen oder buddhistischen Tempel vor einem Altar durchgeführt. Üblicherweise wurde hierbei in einem Tempel einem der Götter, sehr beliebt war die Göttin Guanyin, eine konkrete Frage zu einem Thema der persönlichen Zukunft wie etwa Geschäften, Gesundheit, Heirats- und Nachwuchsaussichten und dergleichen gestellt. Daraufhin schüttelte man in einem Becher (chin. 簽筒) eine bestimmte Anzahl mit Schriftzeichen versehener Holzstäbchen (chin. 签 qiān) und zog eines davon heraus. Die darauf enthaltene Weissagung gab dann Antwort auf die gestellte Frage.

Der Behälter dieses Stäbchenorakels besteht aus Bambus und enthält 40 Bambusstäbchen (versehen mit Zahlen von 1-40 und einem chin. Zeichen).




Letzte Aktualisierung: 07.07.2026

Kontakt

Einrichtung:

Ethnologisches Museum