Logo

o.T. [Illustrationen zur polnischen Geschichte und Kultur]

Ident. Nr.: N (33 R) 34/2014,1-11

ObjID: obj:1905523

Details (Expert)

Beteiligte
Datierung
um 1920
Geografische Bezüge
Material / Technik
Farbendruck
Abmessungen
Höhe x Breite: 33,5 x 24,8 cm

Objektbeschreibung

Serie von Bildern aus der polnischen Geschichte, gemalt von dem Maler Bronislaw Gembarzewski:
1) Ritter aus der Zeit von 1151 bis 1228
2) Ritter aus dem 14. und 15. Jh.
3) Herrscherpaar um 1353
4) Zwei polnische Reiter 1775 und 1514
5) Polnische Adlige, 16. Jh.
6) Polnische Soldaten, 17. Jh.?
7) Polnische Soldaten, 1791 - 1794
8) Polnische Ulanen, 1768 - 1788
9) Menschen aus der Stadt Warschau im ausgehenden 18. Jh.
10) Drei Soldaten, 1827-1931
11) Polen in polnischer Tracht um 1850/60
Beschriftung in polnischer Sprache.

Letzte Aktualisierung: 12.12.2025

Kontakt

Einrichtung:

Museum Europäischer Kulturen

Weitere Objekte aus den Sammlungen

Anna Valtermayrin von Sollach wurde von zweyen Lauffenten Pferdten hinwech geworffen, Und Maria ihre Tochter von einen hoch-geladnen fueder herunder gestosßen. Weillen sie nun in so augensheinliher Leebens, gefahr imerdar zu Mariam nach Hehenkirchen Umb hilff gerueffen, seint sie bayde durch die mechtige vorbitt Mariä recht wunderbahrlich beym Leeben Und gesundheit erhalten worden. gott und Mariä sey eviger Danckgesagt, anno 1754.

Anna Valtermayrin von Sollach wurde von zweyen Lauffenten Pferdten hinwech geworffen, Und Maria ihre Tochter von einen hoch-geladnen fueder herunder gestosßen. Weillen sie nun in so augensheinliher Leebens, gefahr imerdar zu Mariam nach Hehenkirchen Umb hilff gerueffen, seint sie bayde durch die mechtige vorbitt Mariä recht wunderbahrlich beym Leeben Und gesundheit erhalten worden. gott und Mariä sey eviger Danckgesagt, anno 1754.

Querformat. Rechts oben rotgesäumtes Lichtloch, auf Wolkenkissen stehend Mutter Gottes, auf der Rechten das Kind, auf der Linken Traube. Von ihr je ein Strahl zu den beiden Verunglückten. Im Hintergrund Baumgruppen, beiderseits eine Kapelle. Im Mittelpunkt ein gezäunter Weg. Auf diesem hält eine Karosse mit zwei Schimmeln und Kutscher, die beiden Fahrgäste als Zuschauer am Zaun. Im Vordergrund Grasfuder mit zwei durchgehenden Pferden. Vom Wagen stürzt ein Mädchen, neben den Pferden liegt eine Frau. Rechts vom Wagen der aufstakende Bauer. Unter der Darstellung breites Schriftband, weiß, beiderseits rot endend: "Anna Valtermayrin von Sollach wurde von zweyen Lauffenten Pferdten hinwech geworffen, Und Maria ihre Tochter von einen hoch-geladnen fueder herunder gestosßen. Weillen sie nun in so augensheinliher Leebens, gefahr imerdar zu Mariam nach Hehenkirchen Umb hilff gerueffen, seint sie bayde durch die mechtige vorbitt Mariä recht wunderbahrlich beym Leeben Und gesundheit erhalten worden. gott und Mariä sey eviger Danckgesagt, anno 1754."