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Begräbnis des Dichters Panizza.

Ident. Nr.: N (33 R) 426/1999,92

ObjID: obj:1905963

Details (Expert)

Beteiligte
George Grosz (1893 - 1959),
Vorlagenkünstler*in
Verlag der Kunst (1952),
Verleger*in
Datierung
1957
Material / Technik
Karton, Mehrfarbdruck
Abmessungen
Höhe x Breite: 40 x 29,9 cm

Objektbeschreibung

Hochformat, Mehrfarbdruck, Reproduktion des Gemäldes "Begräbnis des Dichters Panizza" von George Grosz. Bizarre, bunte Strassenszene mit Menschen, unterschiedliche Charaktere darstellend, mit einem Sarg auf dem der Tod sitzt. Ringsum Hochhäuser und eine Kirche.
Motiv mit Untertitel "George Grosz".
Rückseite beschriftet: 1917 - 1918, Begräbnis des Dichters Panizza, Funeral of the Poet Panizza, Funerailles du Poete Panizza, Funerales del Poeta Panizza, Staatsgalerie, Stuttgart, S20 Sammlung kleiner Drucke... .

Letzte Aktualisierung: 12.12.2025

Kontakt

Einrichtung:

Museum Europäischer Kulturen

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Anna Valtermayrin von Sollach wurde von zweyen Lauffenten Pferdten hinwech geworffen, Und Maria ihre Tochter von einen hoch-geladnen fueder herunder gestosßen. Weillen sie nun in so augensheinliher Leebens, gefahr imerdar zu Mariam nach Hehenkirchen Umb hilff gerueffen, seint sie bayde durch die mechtige vorbitt Mariä recht wunderbahrlich beym Leeben Und gesundheit erhalten worden. gott und Mariä sey eviger Danckgesagt, anno 1754.

Anna Valtermayrin von Sollach wurde von zweyen Lauffenten Pferdten hinwech geworffen, Und Maria ihre Tochter von einen hoch-geladnen fueder herunder gestosßen. Weillen sie nun in so augensheinliher Leebens, gefahr imerdar zu Mariam nach Hehenkirchen Umb hilff gerueffen, seint sie bayde durch die mechtige vorbitt Mariä recht wunderbahrlich beym Leeben Und gesundheit erhalten worden. gott und Mariä sey eviger Danckgesagt, anno 1754.

Querformat. Rechts oben rotgesäumtes Lichtloch, auf Wolkenkissen stehend Mutter Gottes, auf der Rechten das Kind, auf der Linken Traube. Von ihr je ein Strahl zu den beiden Verunglückten. Im Hintergrund Baumgruppen, beiderseits eine Kapelle. Im Mittelpunkt ein gezäunter Weg. Auf diesem hält eine Karosse mit zwei Schimmeln und Kutscher, die beiden Fahrgäste als Zuschauer am Zaun. Im Vordergrund Grasfuder mit zwei durchgehenden Pferden. Vom Wagen stürzt ein Mädchen, neben den Pferden liegt eine Frau. Rechts vom Wagen der aufstakende Bauer. Unter der Darstellung breites Schriftband, weiß, beiderseits rot endend: "Anna Valtermayrin von Sollach wurde von zweyen Lauffenten Pferdten hinwech geworffen, Und Maria ihre Tochter von einen hoch-geladnen fueder herunder gestosßen. Weillen sie nun in so augensheinliher Leebens, gefahr imerdar zu Mariam nach Hehenkirchen Umb hilff gerueffen, seint sie bayde durch die mechtige vorbitt Mariä recht wunderbahrlich beym Leeben Und gesundheit erhalten worden. gott und Mariä sey eviger Danckgesagt, anno 1754."