Logo

Solidarität.

Ident. Nr.: N (33 R) 426/1999,78

ObjID: obj:1906973

Details (Expert)

Beteiligte
Willi Sitte (1921 - 2013),
Maler, Grafiker
Verlag der Kunst (1952),
Verleger*in
Datierung
1977
Material / Technik
Karton, Mehrfarbdruck
Abmessungen
Höhe x Breite: 67,1 x 84,9 cm

Objektbeschreibung

Querformat, Mehrfarbdruck, Reproduktion des Gemäldes "Solidarität" (1977) von Willi Sitte. Aus einer Menschenmenge, dargestellt mit Köpfen verschiedener Nationen, schwingt sich eine kraftvolle Frau empor, die Arme nach hinten gerichtet. Im HG Person mit erhobener Faust.
Gemälde signiert "W. Sitte 77". Motiv mit Untertitel: "Willi Sitte, Solidarität/ Solidarity". Blatt mit Signet "Gradus-Blätter". Gradus-Blätter: farbige Kunstblattreproduktionen im VEB Verlag der Kunst, Dresden
Willi Sitte (1921 - 2013), geb. in Kratzau/Chrastava (heute Tschechische Republik)

Letzte Aktualisierung: 12.12.2025

Kontakt

Einrichtung:

Museum Europäischer Kulturen

Weitere Objekte aus den Sammlungen

Anna Valtermayrin von Sollach wurde von zweyen Lauffenten Pferdten hinwech geworffen, Und Maria ihre Tochter von einen hoch-geladnen fueder herunder gestosßen. Weillen sie nun in so augensheinliher Leebens, gefahr imerdar zu Mariam nach Hehenkirchen Umb hilff gerueffen, seint sie bayde durch die mechtige vorbitt Mariä recht wunderbahrlich beym Leeben Und gesundheit erhalten worden. gott und Mariä sey eviger Danckgesagt, anno 1754.

Anna Valtermayrin von Sollach wurde von zweyen Lauffenten Pferdten hinwech geworffen, Und Maria ihre Tochter von einen hoch-geladnen fueder herunder gestosßen. Weillen sie nun in so augensheinliher Leebens, gefahr imerdar zu Mariam nach Hehenkirchen Umb hilff gerueffen, seint sie bayde durch die mechtige vorbitt Mariä recht wunderbahrlich beym Leeben Und gesundheit erhalten worden. gott und Mariä sey eviger Danckgesagt, anno 1754.

Querformat. Rechts oben rotgesäumtes Lichtloch, auf Wolkenkissen stehend Mutter Gottes, auf der Rechten das Kind, auf der Linken Traube. Von ihr je ein Strahl zu den beiden Verunglückten. Im Hintergrund Baumgruppen, beiderseits eine Kapelle. Im Mittelpunkt ein gezäunter Weg. Auf diesem hält eine Karosse mit zwei Schimmeln und Kutscher, die beiden Fahrgäste als Zuschauer am Zaun. Im Vordergrund Grasfuder mit zwei durchgehenden Pferden. Vom Wagen stürzt ein Mädchen, neben den Pferden liegt eine Frau. Rechts vom Wagen der aufstakende Bauer. Unter der Darstellung breites Schriftband, weiß, beiderseits rot endend: "Anna Valtermayrin von Sollach wurde von zweyen Lauffenten Pferdten hinwech geworffen, Und Maria ihre Tochter von einen hoch-geladnen fueder herunder gestosßen. Weillen sie nun in so augensheinliher Leebens, gefahr imerdar zu Mariam nach Hehenkirchen Umb hilff gerueffen, seint sie bayde durch die mechtige vorbitt Mariä recht wunderbahrlich beym Leeben Und gesundheit erhalten worden. gott und Mariä sey eviger Danckgesagt, anno 1754."