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Ident. Nr.: I. 1986.252

ObjID: obj:1910295

Details (Expert)

Datierung
12./13. Jahrhundert
Datierung engl.: 12th - 13th century
Geografische Bezüge
Herkunft (Allgemein): Iran,
Land
Abmessungen
Höhe: 8,7 cm
Durchmesser: 18,3 cm
Gewicht: 1156 g

Objektbeschreibung

Getriebene Schale aus einer Kupferlegierung mit gegossenen Füßen und graviertem/ziseliertem und punziertem Dekor. Die Schale hat eine eingezogene Wandung und einen schmalen, etwas schrägen Rand. Im Innern findet sich eine thronende Figur, flankiert von zwei kleineren, stehenden Personen und einem liegenden Hund davor bzw. darunter. Die Szene ist umgeben von mehreren konzentrischen Friesen: zunächst ein Fries aus herzförmigen Palmettblättern, darüber folgt eine Inschrift. Deren Buchstaben sind aus winzigen, kreisförmig gepunzten Eindrücken gebildet. Darauf folgt ein Fries aus aufrechten Bögen, deren Spitzen von einem Blatt gekrönt sind. Der schmale Rand ist mit einer Kette aus Kreisen verziert. Die Wandung ist außen mit einem Rosettenfries zwischen zwei geometrischen Flechtbändern verziert. Die Schale steht auf drei Füßen in Form von hockenden Löwen.

Letzte Aktualisierung: 27.05.2026

Kontakt

Einrichtung:

Museum für Islamische Kunst

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(Iranische Anthologie für Timuriden-Prinz Baisunqur, Sohn von Schahrukh): Dschamschid lehrt Schneider und Schmiede

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Text im Hauptfeld: Firdausi, Schahname, Geschichte von König Dschamschid, der das Handwerk des Schneiders und das des Eisenschmieds lehrt; Text am Rand: aus Maulana Kamal al-din, Divan, Gedichte.Kustode überschnitten.Bild nahezu quadratisch über ganze Hauptfläche und über den Rand nach rechts oben und unten beidseitig des Trenndreiecks ausgeweitet.Miniatur: im Hauptfeld füllt sie schmale Goldleisten-Rahmen ganz aus, am Rand überdeckt sie Rahmen meist. Ein kräftig blauer Himmel, in den sich ein alter Baum gewunden erhebt, kontrastiert mit der hellen, eintönig mit Reihen grüner Grasbüschel besetzten Landschaft und balanciert die überwiegend dunkel gehaltene Gruppe von fünf Männern. Der König sitzt mit angezogenem Knie mit Polster und Kissen hoch auf dreiseitig umschlossenem Thron, dessen Stützen mit Vorhang verdeckt sind und hinter dem sich zwei Höflinge mit Mütze bzw. Turban bereithalten. Er gebietet zwei Handwerkern Einzelheiten ihrer Berufe – Zuschneiden, Hämmern auf dem Amboss mit Lederschürze, daneben die Lehmofen-Esse mit Blasebalg. Himmelsblau abweichend, vermutlich nachträglich übermalt, Gesicht des Königs beschädigt, die übrigen wohl weitgehend ergänzt.Randillumination: in größerem Dreieck symmetrisches Blumen-Arrangement in Gold mit Päonien und Rosette, in kleineren Dreiecken je ein Blatt- und Blumenbouquet gegenständig zur gegenüberliegenden Seite.