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dimija

Ident. Nr.: II B 9863 a-d

ObjID: obj:1913270

Details (Expert)

Datierung
1932/33
Abmessungen
Höhe x Breite x Tiefe: ca. 135 x 57 x 80 cm auf einer Figurine

Objektbeschreibung

Die Tracht besteht aus einer Bluse, Pumphose (dimija), Weste und einem großen Dreieckstuch, das um die Hüfte geschlungen wird. Dazu trägt man meist weiße festliche Schuhe. Die Bluse aus handgewebtem Baumwollstoff hat einen großen Kragen und weite Ärmel, die reich mit Silberlahn bestickt sind. Die Stickerei besteht aus einer Kombination Silberlahn verzierter Lochmotive, wie Schmetterlingen und Blüten, sowie einem Geflecht von Ästen. Ähnliche Stickereien in Ausführung und Ornamentik befinden sich auch auf dem Dreieckstuch. Die Pumphose besteht aus üppig verarbeitetem steifen Baumwollbatist. Als Beinschmuck dienen mit weißen Kordelschnüren, Glasperlen und Pailletten verzierte Teile aus weinrotem Samt. Sie werden jeweils mit zwei Haken geschlossen und um die Waden gelegt. In den Beinlingen befindet sich der Stempel eines Modeateliers aus Tirana, der Hauptstadt Albaniens. Wahrscheinlich wurden sie dort vorgefertigt gekauft. Einen besonderen Blickpunkt der Tracht bildet die kurze Weste aus weinrotem Seidensamt. Auf dem Stoff sind barocke Süßwasserperlen, goldfarbenen Kordeln, sowie Pailletten appliziert.

Letzte Aktualisierung: 12.12.2025

Kontakt

Einrichtung:

Museum Europäischer Kulturen

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Anna Valtermayrin von Sollach wurde von zweyen Lauffenten Pferdten hinwech geworffen, Und Maria ihre Tochter von einen hoch-geladnen fueder herunder gestosßen. Weillen sie nun in so augensheinliher Leebens, gefahr imerdar zu Mariam nach Hehenkirchen Umb hilff gerueffen, seint sie bayde durch die mechtige vorbitt Mariä recht wunderbahrlich beym Leeben Und gesundheit erhalten worden. gott und Mariä sey eviger Danckgesagt, anno 1754.

Anna Valtermayrin von Sollach wurde von zweyen Lauffenten Pferdten hinwech geworffen, Und Maria ihre Tochter von einen hoch-geladnen fueder herunder gestosßen. Weillen sie nun in so augensheinliher Leebens, gefahr imerdar zu Mariam nach Hehenkirchen Umb hilff gerueffen, seint sie bayde durch die mechtige vorbitt Mariä recht wunderbahrlich beym Leeben Und gesundheit erhalten worden. gott und Mariä sey eviger Danckgesagt, anno 1754.

Querformat. Rechts oben rotgesäumtes Lichtloch, auf Wolkenkissen stehend Mutter Gottes, auf der Rechten das Kind, auf der Linken Traube. Von ihr je ein Strahl zu den beiden Verunglückten. Im Hintergrund Baumgruppen, beiderseits eine Kapelle. Im Mittelpunkt ein gezäunter Weg. Auf diesem hält eine Karosse mit zwei Schimmeln und Kutscher, die beiden Fahrgäste als Zuschauer am Zaun. Im Vordergrund Grasfuder mit zwei durchgehenden Pferden. Vom Wagen stürzt ein Mädchen, neben den Pferden liegt eine Frau. Rechts vom Wagen der aufstakende Bauer. Unter der Darstellung breites Schriftband, weiß, beiderseits rot endend: "Anna Valtermayrin von Sollach wurde von zweyen Lauffenten Pferdten hinwech geworffen, Und Maria ihre Tochter von einen hoch-geladnen fueder herunder gestosßen. Weillen sie nun in so augensheinliher Leebens, gefahr imerdar zu Mariam nach Hehenkirchen Umb hilff gerueffen, seint sie bayde durch die mechtige vorbitt Mariä recht wunderbahrlich beym Leeben Und gesundheit erhalten worden. gott und Mariä sey eviger Danckgesagt, anno 1754."