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Ident. Nr.: I. 8523

ObjID: obj:1921754

Details (Expert)

Datierung
19. Jahrhundert
Datierung engl.: 19th century
Geografische Bezüge
Herkunft (Allgemein): Turkmenistan,
Land
Herkunft (Allgemein): Iran,
Land
Herkunft (Allgemein): Afghanistan,
Land
Material / Technik
Baumwolle, gewebt; Seide, gestickt
Abmessungen
Höhe: 120 cm

Objektbeschreibung

Vorn offener Übermantel für ein Mädchen, innen abgefüttert, mit kurzen Seitenschlitzen, Öffnungen für die Arme und mit langen, sich verengenden Scheinärmeln, die auf dem Rücken durch ein Querband zusammengehalten werden. Ein breites Band, das am Hals in einen Stehkragen übergeht, betont oben die Mantelöffnung. Der Oberstoff ist sehr fein mit stilisierten Blüten und ornamentalen Bändern bestickt. An der unteren Kante des Mantels und an den Enden der Scheinärmel sind ornamentierte Bänder mit langen Fransen angenäht.
Solche Mäntel wurden als Überwurf außer Haus von turkmenischen Mädchen getragen.

Letzte Aktualisierung: 04.03.2026

Kontakt

Einrichtung:

Museum für Islamische Kunst

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(Iranische Anthologie für Timuriden-Prinz Baisunqur, Sohn von Schahrukh): Dschamschid lehrt Schneider und Schmiede

(Iranische Anthologie für Timuriden-Prinz Baisunqur, Sohn von Schahrukh): Dschamschid lehrt Schneider und Schmiede

Text im Hauptfeld: Firdausi, Schahname, Geschichte von König Dschamschid, der das Handwerk des Schneiders und das des Eisenschmieds lehrt; Text am Rand: aus Maulana Kamal al-din, Divan, Gedichte.Kustode überschnitten.Bild nahezu quadratisch über ganze Hauptfläche und über den Rand nach rechts oben und unten beidseitig des Trenndreiecks ausgeweitet.Miniatur: im Hauptfeld füllt sie schmale Goldleisten-Rahmen ganz aus, am Rand überdeckt sie Rahmen meist. Ein kräftig blauer Himmel, in den sich ein alter Baum gewunden erhebt, kontrastiert mit der hellen, eintönig mit Reihen grüner Grasbüschel besetzten Landschaft und balanciert die überwiegend dunkel gehaltene Gruppe von fünf Männern. Der König sitzt mit angezogenem Knie mit Polster und Kissen hoch auf dreiseitig umschlossenem Thron, dessen Stützen mit Vorhang verdeckt sind und hinter dem sich zwei Höflinge mit Mütze bzw. Turban bereithalten. Er gebietet zwei Handwerkern Einzelheiten ihrer Berufe – Zuschneiden, Hämmern auf dem Amboss mit Lederschürze, daneben die Lehmofen-Esse mit Blasebalg. Himmelsblau abweichend, vermutlich nachträglich übermalt, Gesicht des Königs beschädigt, die übrigen wohl weitgehend ergänzt.Randillumination: in größerem Dreieck symmetrisches Blumen-Arrangement in Gold mit Päonien und Rosette, in kleineren Dreiecken je ein Blatt- und Blumenbouquet gegenständig zur gegenüberliegenden Seite.