Details (Expert)
- Datierung
- Anfang 19. JahrhundertDatierung engl.: early 19th century
- Geografische Bezüge
- Provenienz
- Wilhelm Elvers, Wiesbaden (Teppichhaus Elvers & Pieper),
429271Übereignung: Dresdner Bank, Filiale Wiesbaden,
15.8.1935Kauf: Reichsfinanzministerium und Reichsministerium für Wissenschaft, Erziehung und Volksbildung,
15.8.1935 - Material / Technik
- Kette: Wolle; Schuss: Wolle; Knoten: Wolle, symmetrisch, V 36, H 29 pro 10 cm
- Abmessungen
- Höhe: 138 cmBreite: 111 cm
- Erwerbung
- 1935 vom Preußischen Staat aus den Kunst-Beständen der Dresdner Bank angekauft und an die Staatlichen Museen zu Berlin überwiesen, Vorbesitz Wilhelm Elvers, Wiesbaden
- Permalink
- https://id.smb.museum/object/1937473
Objektbeschreibung
Geknüpfter Gebetsteppich. Das im Verhältnis zu den Bordüren sehr schmale Mittelfeld zeigt ein eingezogenes rotes Nischenfeld, in dem kleine Rosetten verteilt sind. Das Feld über der Nische ist mit rankenartig verbundenen Palmettblüten gefüllt. Insgesamt sieben Bordüren umgeben das Mittelfeld: Die Hauptbordüre zeigt umlaufend eine mit Rosetten, Blättern, Blüten und Palmetten besetzte Ranke auf hellbraunem Grund. Die schmalen Nebenbordüren zeigen verschiedene Zickzackmuster, eine Art Pfeilmuster sowie Blattranken und stilisierte Rosetten. Der Teppich wird der Region um die westanatolische Stadt Milas zugeordnet, die als Herkunftsort zahlreicher Siebenbürger-Teppiche gilt.
Letzte Aktualisierung: 30.07.2026
Kontakt
Einrichtung:
Museum für Islamische Kunst
E-Mail:
isl@smb.spk-berlin.de