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Blumen im Kreis, Textilzirkel Potsdam

Ident. Nr.: N (34 H) 196/2014

ObjID: obj:1937865

Details (Expert)

Datierung
1965
Material / Technik
Bastelfilz, appliziert; Holzrahmen
Abmessungen
Höhe x Breite: 48 x 48 cm (mit Rahmen)

Objektbeschreibung

Auf einem Leinen ähnlichen Gewebe sind in einem Kreis mit einem Durchmesser von 37 cm Blüten und Schmetterlinge mit farbigem Bastelfilz appliziert, die mit Pailetten und Perlen verziert sind. Als Mittelachse dient eine applizierte Sonnenblume. Der Kreis wird durch einen quadratischen Rahmen aus grünem Bastelfilz betont. Das Stoffbild ist ohne Glas gerahmt. Auf der Rückseite des Rahmens befindet sich ein Schild mit der Aufschrift: "Erich Jordan, Werkstatt für kunsthandwerkliche Bilderrahmungen Potsdam". Die Arbeit entstand im Zirkel für künstlerische Textilgestaltung Potsdam. Sie war ein Geschenk des Textilzirkels an Ursula Schweiger.

Der Zirkel war eine wegweisende Gemeinschaft des "künstlerischen Volksschaffens" in der DDR. Alle Entwürfe und Ausführungen (auch der Schmuckelemente) wurden in schöpferischer Tätigkeit der Zirkelmitglieder unter Anleitung von Frau Ingeborg Bohne-Fiegert geschaffen. Alle Techniken wurden von Hand ausgeführt, unter Verwendung des handelsüblichen Materials. Die Arbeiten wurden für den privaten Gebrauch, als Auftragswerke oder für öffentliche Präsentationen und Wettbewerbe gefertigt.

Letzte Aktualisierung: 12.12.2025

Kontakt

Einrichtung:

Museum Europäischer Kulturen

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Anna Valtermayrin von Sollach wurde von zweyen Lauffenten Pferdten hinwech geworffen, Und Maria ihre Tochter von einen hoch-geladnen fueder herunder gestosßen. Weillen sie nun in so augensheinliher Leebens, gefahr imerdar zu Mariam nach Hehenkirchen Umb hilff gerueffen, seint sie bayde durch die mechtige vorbitt Mariä recht wunderbahrlich beym Leeben Und gesundheit erhalten worden. gott und Mariä sey eviger Danckgesagt, anno 1754.

Anna Valtermayrin von Sollach wurde von zweyen Lauffenten Pferdten hinwech geworffen, Und Maria ihre Tochter von einen hoch-geladnen fueder herunder gestosßen. Weillen sie nun in so augensheinliher Leebens, gefahr imerdar zu Mariam nach Hehenkirchen Umb hilff gerueffen, seint sie bayde durch die mechtige vorbitt Mariä recht wunderbahrlich beym Leeben Und gesundheit erhalten worden. gott und Mariä sey eviger Danckgesagt, anno 1754.

Querformat. Rechts oben rotgesäumtes Lichtloch, auf Wolkenkissen stehend Mutter Gottes, auf der Rechten das Kind, auf der Linken Traube. Von ihr je ein Strahl zu den beiden Verunglückten. Im Hintergrund Baumgruppen, beiderseits eine Kapelle. Im Mittelpunkt ein gezäunter Weg. Auf diesem hält eine Karosse mit zwei Schimmeln und Kutscher, die beiden Fahrgäste als Zuschauer am Zaun. Im Vordergrund Grasfuder mit zwei durchgehenden Pferden. Vom Wagen stürzt ein Mädchen, neben den Pferden liegt eine Frau. Rechts vom Wagen der aufstakende Bauer. Unter der Darstellung breites Schriftband, weiß, beiderseits rot endend: "Anna Valtermayrin von Sollach wurde von zweyen Lauffenten Pferdten hinwech geworffen, Und Maria ihre Tochter von einen hoch-geladnen fueder herunder gestosßen. Weillen sie nun in so augensheinliher Leebens, gefahr imerdar zu Mariam nach Hehenkirchen Umb hilff gerueffen, seint sie bayde durch die mechtige vorbitt Mariä recht wunderbahrlich beym Leeben Und gesundheit erhalten worden. gott und Mariä sey eviger Danckgesagt, anno 1754."