Logo

Eine Frau in Trauer Anzug auf der Insel Föhr. En Kone i Sorg paa Øen Föhr.

Ident. Nr.: D (58 I 28) 11/1967,a

ObjID: obj:1944377

Details (Expert)

Datierung
1805
Abmessungen
Höhe x Breite: 24,1 x 17,9 cm
Höhe x Breite: Passepartout 52,5 x 38,4 cm

Objektbeschreibung

Kolorierter Kupferstich einer Föhrer Frau in Trauerkleidung. Der Traueranzug besteht aus schwarzen Schnallenschuhen, einem weiten, schwarzen, knöchellangen Faltenrock, einer schwarzen, hochgeschlossenen Bluse, der typischen Kopfbedeckung aus schwarzem, feinplissiertem Stoff, der die Seiten des Gesichts bedeckt und bis zur Hüfte reicht. Aus dem Trauerumhang ragt ein weißes Tuch hervor.
Unter der gerahmten Ansicht die Beschriftung:
"En Kone i Sorg paa Øen Föhr. Eine Frau in Trauer Anzug auf der Insel Föhr."
Auf der Rückseite des Blatts eine sehr leichte Kizze eines Frauenkopfes, 2,5cm hoch und der Nummerierung 16/2
Schweizer Maler und Kupferstecher Johannes Senn (1780-1861), Jakob Rieter (1758-1823). Die Künstler kamen 1804 nach Kopenhagen und unternahmen Studienreisen nach Seeland, Holstein und die dänischen Nordseeinseln.
Erste dänische Abhandlung zu dänischer Nationaltracht.

Letzte Aktualisierung: 29.06.2026

Kontakt

Einrichtung:

Museum Europäischer Kulturen

Weitere Objekte aus den Sammlungen

Anna Valtermayrin von Sollach wurde von zweyen Lauffenten Pferdten hinwech geworffen, Und Maria ihre Tochter von einen hoch-geladnen fueder herunder gestosßen. Weillen sie nun in so augensheinliher Leebens, gefahr imerdar zu Mariam nach Hehenkirchen Umb hilff gerueffen, seint sie bayde durch die mechtige vorbitt Mariä recht wunderbahrlich beym Leeben Und gesundheit erhalten worden. gott und Mariä sey eviger Danckgesagt, anno 1754.

Anna Valtermayrin von Sollach wurde von zweyen Lauffenten Pferdten hinwech geworffen, Und Maria ihre Tochter von einen hoch-geladnen fueder herunder gestosßen. Weillen sie nun in so augensheinliher Leebens, gefahr imerdar zu Mariam nach Hehenkirchen Umb hilff gerueffen, seint sie bayde durch die mechtige vorbitt Mariä recht wunderbahrlich beym Leeben Und gesundheit erhalten worden. gott und Mariä sey eviger Danckgesagt, anno 1754.

Querformat. Rechts oben rotgesäumtes Lichtloch, auf Wolkenkissen stehend Mutter Gottes, auf der Rechten das Kind, auf der Linken Traube. Von ihr je ein Strahl zu den beiden Verunglückten. Im Hintergrund Baumgruppen, beiderseits eine Kapelle. Im Mittelpunkt ein gezäunter Weg. Auf diesem hält eine Karosse mit zwei Schimmeln und Kutscher, die beiden Fahrgäste als Zuschauer am Zaun. Im Vordergrund Grasfuder mit zwei durchgehenden Pferden. Vom Wagen stürzt ein Mädchen, neben den Pferden liegt eine Frau. Rechts vom Wagen der aufstakende Bauer. Unter der Darstellung breites Schriftband, weiß, beiderseits rot endend: "Anna Valtermayrin von Sollach wurde von zweyen Lauffenten Pferdten hinwech geworffen, Und Maria ihre Tochter von einen hoch-geladnen fueder herunder gestosßen. Weillen sie nun in so augensheinliher Leebens, gefahr imerdar zu Mariam nach Hehenkirchen Umb hilff gerueffen, seint sie bayde durch die mechtige vorbitt Mariä recht wunderbahrlich beym Leeben Und gesundheit erhalten worden. gott und Mariä sey eviger Danckgesagt, anno 1754."