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Sontags Anzug auf Föhr. Söndagsdragt paa Föhr.

Ident. Nr.: D (58 I 28) 13/1967,c

ObjID: obj:1944399

Details (Expert)

Datierung
1805
Abmessungen
Höhe x Breite: 27,5 x 21,5 cm
Höhe x Breite: Passepartout 52,5 x 38,4 cm

Objektbeschreibung

Kolorierter Kupferstich einer Föhrer Frau in Sonntagstracht in Seitenansicht. Der Anzug besteht aus dunklen Schnallenschuhen mit Absatz, blauen Strümpfen, einem dunkelblauen, knöchellangen Rock mit weißer Schürze, einer blauen Weste mit Silberknöpfen und Spange, darunter eine grünt geblümte Bluse mit Silberknöpfen am Ärmel. Die Frau trägt dazu violette Handschuhe und einen blau karierten Beutel in der rechten Hand. Auffällig ist das braune Kopftuch mit farbigen, geometrischen Elementen am hinteren Zipfel, das vorne so über das Gesicht geknotet wurde, dass nur noch die Augen der Frau hervorschauen.
Unter der gerahmten Koloration die Beschriftung "Söndagsdragt paa Föhr. Sontags Anzug auf Föhr."
Auf der Rückseite oben mittig in Bleistift eine 6 und unten rechts 29,- (?)
Schweizer Maler und Kupferstecher Johannes Senn (1780-1861), Jakob Rieter (1758-1823). Die Künstler kamen 1804 nach Kopenhagen und unternahmen Studienreisen nach Seeland, Holstein und die dänischen Nordseeinseln.
Erste dänische Abhandlung zu dänischer Nationaltracht

Letzte Aktualisierung: 29.06.2026

Kontakt

Einrichtung:

Museum Europäischer Kulturen

Weitere Objekte aus den Sammlungen

Anna Valtermayrin von Sollach wurde von zweyen Lauffenten Pferdten hinwech geworffen, Und Maria ihre Tochter von einen hoch-geladnen fueder herunder gestosßen. Weillen sie nun in so augensheinliher Leebens, gefahr imerdar zu Mariam nach Hehenkirchen Umb hilff gerueffen, seint sie bayde durch die mechtige vorbitt Mariä recht wunderbahrlich beym Leeben Und gesundheit erhalten worden. gott und Mariä sey eviger Danckgesagt, anno 1754.

Anna Valtermayrin von Sollach wurde von zweyen Lauffenten Pferdten hinwech geworffen, Und Maria ihre Tochter von einen hoch-geladnen fueder herunder gestosßen. Weillen sie nun in so augensheinliher Leebens, gefahr imerdar zu Mariam nach Hehenkirchen Umb hilff gerueffen, seint sie bayde durch die mechtige vorbitt Mariä recht wunderbahrlich beym Leeben Und gesundheit erhalten worden. gott und Mariä sey eviger Danckgesagt, anno 1754.

Querformat. Rechts oben rotgesäumtes Lichtloch, auf Wolkenkissen stehend Mutter Gottes, auf der Rechten das Kind, auf der Linken Traube. Von ihr je ein Strahl zu den beiden Verunglückten. Im Hintergrund Baumgruppen, beiderseits eine Kapelle. Im Mittelpunkt ein gezäunter Weg. Auf diesem hält eine Karosse mit zwei Schimmeln und Kutscher, die beiden Fahrgäste als Zuschauer am Zaun. Im Vordergrund Grasfuder mit zwei durchgehenden Pferden. Vom Wagen stürzt ein Mädchen, neben den Pferden liegt eine Frau. Rechts vom Wagen der aufstakende Bauer. Unter der Darstellung breites Schriftband, weiß, beiderseits rot endend: "Anna Valtermayrin von Sollach wurde von zweyen Lauffenten Pferdten hinwech geworffen, Und Maria ihre Tochter von einen hoch-geladnen fueder herunder gestosßen. Weillen sie nun in so augensheinliher Leebens, gefahr imerdar zu Mariam nach Hehenkirchen Umb hilff gerueffen, seint sie bayde durch die mechtige vorbitt Mariä recht wunderbahrlich beym Leeben Und gesundheit erhalten worden. gott und Mariä sey eviger Danckgesagt, anno 1754."