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gimbri

Ident. Nr.: III B 363

ObjID: obj:195834

Details (Expert)

Beteiligte
Max von Quedenfeldt (1851 - 18.9.1891),
Sammler*in
Datierung
19. Jahrhundert
Systematik/Art
Geografische Bezüge
Marokko,
Land/Region
Araber,
Ethnie
Material / Technik
Haut, Bambusrohr
Abmessungen
Länge: 62 cm

Objektbeschreibung

Als Resonator ein ganz in Haut eingeschlagenes, halbkugeliges Kalebassenstück. Eine Decken- und eine Bodenhaut. Im Schalenrand für die Aufnahme des Halses eine halbrunde Aussparung. Ein abgeflachtes, dreizackiges Spießende, das nahe der ovalen Membranöffnung am hinteren Korpusrand mehrmals durch die Haut geführt ist. Der Rand der Öffnung durch Umnähungen verstärkt. Die obere Saitenbefestigung an Lederriemenwicklungen. Die Saiten aus gedrehtem tierischem Gewebe sind nur fragmentarisch erhalten. Ein weiter Holzsteg mit fünf Saitenführungskerben. Der Halsansatz ist in ein Hautstück eingeschlagen, das mit der Membranhaut vernäht ist. Als Deckenauflage zwei zwischen dem Halsansatz und der Membranöffnung ausgespannte Perlenketten, die seitlich zusätzlich mit der unteren Membranverschnürung verbunden sind. Im freien Halsende eine Bohrung (wohl zum Einstecken einer Rasselvorrichtung).
„Saiteninstrument der Sänger im Ssuss.“
aus Ulrich Wegner: Afrikanische Saiteninstrumente, Staatliche Museen Berlin – SPK, 1984 (Anhang Objektkatalog)

Letzte Aktualisierung: 29.09.2026

Kontakt

Einrichtung:

Ethnologisches Museum

Weitere Objekte aus den Sammlungen

Kappe aus Ulmenbastgewebe. Zur Jagd und im Winter getragen. Mit dunkel- und hellblauem Baumwollgarn bestickt und mit Baumwollstoff gesäumt. Am Scheitel ist eine dreieckige Troddel aus attus (Ulmenbastgewebe) angebracht.Dieses Stück wurde 1873 auf der Weltausstellung in Wien gezeigt.Die Bastfasern, die sogenannten Ohyo, die für diese Kappe verwendet wurden, stammen von der inneren Rinde einer Ulmenart (Ohyo tauro/ Ulmus Laciniata). Darüberhinaus wurden von den Ainu zum Weben von Textilien auch die Bastfasern von japanischen Linden (Shina-no ki/ Tilia Japonica) und Nesselfasern verwendet. Die Ulme gilt unter den verschiedenen Materialien jedoch als das am besten geeignete für die Herstellung von Kleidern, da sie sehr weiche Fasern hat, die Nesselfasern hingegen sind dünner und weißer als die der Ulme.Der Stoff wurde hergestellt, indem die innere Rinde lebender Bäume vor dem Frühjahrswachstum geerntet, eingeweicht und dann die Fasern in Fäden gespalten und von Hand zu einem dichten, warmen, gelb-braunen Stoff verwoben wurden. Normal 0 21 false false false DE X-NONE X-NONE /* Style Definitions */ table.MsoNormalTable {mso-style-name:"Normale Tabelle"; mso-tstyle-rowband-size:0; mso-tstyle-colband-size:0; mso-style-noshow:yes; mso-style-priority:99; mso-style-parent:""; mso-padding-alt:0cm 5.4pt 0cm 5.4pt; mso-para-margin-top:0cm; mso-para-margin-right:0cm; mso-para-margin-bottom:8.0pt; mso-para-margin-left:0cm; line-height:107%; mso-pagination:widow-orphan; font-size:11.0pt; font-family:"Calibri",sans-serif; mso-ascii-font-family:Calibri; mso-ascii-theme-font:minor-latin; mso-hansi-font-family:Calibri; mso-hansi-theme-font:minor-latin; mso-bidi-font-family:"Times New Roman"; mso-bidi-theme-font:minor-bidi; mso-fareast-language:EN-US;}