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Genevieve des bois, Comtesse

Ident. Nr.: N (33 S) 73/2015

ObjID: obj:1970935

Details (Expert)

Datierung
um 1800
Geografische Bezüge
Material / Technik
Aquatinta
Abmessungen
Höhe x Breite: 56 x 41,5 cm

Objektbeschreibung

Hochformatiges Blatt, auf Karton aufgezogen, mit Darstellung der Genovefa im hermelinbesetzten Kleid vor einer Höhle. Auf ihrem Schoß sitzt ihr Kind, das sich an der Zitze einer Hirschkuh nährt. Mit ihrer zweiten Hand umfaßt Genovefa ein Rehkitz. Im Hintergrund waldige Landschaft mit Wasserfall, im Vordergrund verschiedene Früchte des Gartens. Das Bild des Malers Fredric Schall gilt als eine der wichtigsten Bildformulierungen für die zahlreichen Genovefadarstellungen Frankreichs seit dem ausgehenden 18. Jahrhundert. Das Blatt wurde Madame La Duchesse de Richeleo gewidmet. Von Augustin Le Grand. Dazu ein Gedicht auf Genovefa mit dem Hinweis auf die Romanze von Berquen.

Letzte Aktualisierung: 03.07.2026

Kontakt

Einrichtung:

Museum Europäischer Kulturen

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Anna Valtermayrin von Sollach wurde von zweyen Lauffenten Pferdten hinwech geworffen, Und Maria ihre Tochter von einen hoch-geladnen fueder herunder gestosßen. Weillen sie nun in so augensheinliher Leebens, gefahr imerdar zu Mariam nach Hehenkirchen Umb hilff gerueffen, seint sie bayde durch die mechtige vorbitt Mariä recht wunderbahrlich beym Leeben Und gesundheit erhalten worden. gott und Mariä sey eviger Danckgesagt, anno 1754.

Anna Valtermayrin von Sollach wurde von zweyen Lauffenten Pferdten hinwech geworffen, Und Maria ihre Tochter von einen hoch-geladnen fueder herunder gestosßen. Weillen sie nun in so augensheinliher Leebens, gefahr imerdar zu Mariam nach Hehenkirchen Umb hilff gerueffen, seint sie bayde durch die mechtige vorbitt Mariä recht wunderbahrlich beym Leeben Und gesundheit erhalten worden. gott und Mariä sey eviger Danckgesagt, anno 1754.

Querformat. Rechts oben rotgesäumtes Lichtloch, auf Wolkenkissen stehend Mutter Gottes, auf der Rechten das Kind, auf der Linken Traube. Von ihr je ein Strahl zu den beiden Verunglückten. Im Hintergrund Baumgruppen, beiderseits eine Kapelle. Im Mittelpunkt ein gezäunter Weg. Auf diesem hält eine Karosse mit zwei Schimmeln und Kutscher, die beiden Fahrgäste als Zuschauer am Zaun. Im Vordergrund Grasfuder mit zwei durchgehenden Pferden. Vom Wagen stürzt ein Mädchen, neben den Pferden liegt eine Frau. Rechts vom Wagen der aufstakende Bauer. Unter der Darstellung breites Schriftband, weiß, beiderseits rot endend: "Anna Valtermayrin von Sollach wurde von zweyen Lauffenten Pferdten hinwech geworffen, Und Maria ihre Tochter von einen hoch-geladnen fueder herunder gestosßen. Weillen sie nun in so augensheinliher Leebens, gefahr imerdar zu Mariam nach Hehenkirchen Umb hilff gerueffen, seint sie bayde durch die mechtige vorbitt Mariä recht wunderbahrlich beym Leeben Und gesundheit erhalten worden. gott und Mariä sey eviger Danckgesagt, anno 1754."