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Ident. Nr.: III C 21930

ObjID: obj:200333

Credit: Eigentum der Bundesrepublik Nigeria, National Commission for Museums and Monuments

Details (Expert)

Beteiligte
Max von Stefenelli (1901),
Sammler*in
Datierung
18. Jh. - 19. Jh.
Geografische Bezüge
Nigeria,
Land/Region
Benin,
Königreich
Material / Technik
Bronze
Abmessungen
Objektmaß: 1,3 x 8,5 x 7,7 cm
Durchmesser: 8,5 cm
Erwerbung
18. Jh. - 19. Jh, Auftragsarbeit der Igun Eronmwon oder Gilde der Messinggießer im Königreich Benin; vermutlich im Besitz des Umkreises von Oba Ovonramwen im Exil bis ca. 1908; erworben von Max von Stefenelli um 1908; verschenkt von M. von Stefenelli an das Königliche Museum für Völkerkunde Berlin, 1908.

Objektbeschreibung

"Armreif aus Bronze, alt; gehörte dem Majordomus, welcher noch heute das Leben des Königs Overami beschützt." An der Außenseite des Armreifs plastisch hervorgehobene zoomorpfe Motive, u.a. Schlangendarstellungen. [Benin_Königreich]

Letzte Aktualisierung: 30.07.2026

Kontakt

Einrichtung:

Ethnologisches Museum

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樹皮衣

樹皮衣

Attush-Gewänder werden aus Bastfasern, den so genannten Ohyo, hergestellt, die von der Ulme stammen, und sind eine der charakteristischsten Textilvarianten der Ainu. Der Stoff wurde hergestellt, indem die innere Rinde lebender Bäume vor dem Frühjahrswachstum geerntet, eingeweicht und dann die Fasern in Fäden gespalten und von Hand zu einem dichten, warmen, gelb-braunen Stoff verwoben wurden.Nachdem der Stoff gewebt und zu einem Kleidungsstück vernäht worden war, wurde es mit Stickereien und Applikationen aus Baumwollstoff und Garn verziert. Die Verzierungen waren ein wesentliches Merkmal der Ainu-Kleidung und ein visueller Ausdruck ihrer religiösen Überzeugungen.Einfache attush-Gewänder wurden für den täglichen Gebrauch hergestellt, aber aufwändigere Gewänder wie dieses Beispiel waren für zeremonielle Zwecke bestimmt. Sie wurden selten getragen und waren sehr wertvoll.Dieses Attush Gewand ist vermutlich aus Nesselfasern angefertigt. Es ist mit Applikationen in hell- und dunkelblauem Baumwollstoff und linearen Stickereien aus gefärbtem Nesselgarn versehen, sowie mit weißem, braunem, rotem, violettem und dunkelblauem Baumwollgarn bestickt. Die Stickereien reichen über die Applikationen bis auf dasGrundgewebe hinaus. Das, ist für die Gewänder der Ainu auf Sachalin eher ungewöhnlich. Für ein Frauengewand ist es ungewöhnlich prächtig, i.d.R. sind die Männergewänder die prächtigeren Stücke Publ.in: アイヌの工芸 Ainu no kôgei, Ausstellungskatalog, Tokyo National Museum, 1993, S. 109, Abb. 195.