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Ident. Nr.: I. 4901

ObjID: obj:2004579

Details (Expert)

Datierung
7./8. Jahrhundert
Datierung engl.: 7th - 8th century
Dynastie - engl.: Sasanids
Geografische Bezüge
Iran,
Land
Material / Technik
Gips, geformt, geschnitten
Abmessungen
Höhe: 65 cm
Breite: 50 cm
Tiefe: 8 cm

Objektbeschreibung

Fragmente einer Wandverkleidung aus Stuck mit geometrischem Dekor. Erhalten sind Reste eines zentralen Feldes, das mit sich überschneidenden Kreismotiven gefüllt ist. Dieses Muster wird von einem weiteren Muster überlagert bzw. ergänzt: Dreifach gekerbte Rauten mit konkaven Seiten, in deren Zentrum eine Hohlperle gesetzt ist, liegen in der Mitte der Kreise bzw. zwischen den Kreisen. Das Feld wird oberhalb von einem Flechtband begleitet, dessen Dekor an Herzformen erinnert.
Es wird vermutet, dass es sich hierbei um Teile einer Sockelzone handelt.
Die Fragmente wurden Anfang des 20. Jahrhunderts zusammen mit anderen Stuckplatten und Hochreliefs 80km südöstlich von Teheran im Gebiet von Nizamabad geborgen. Das Museum erwarb die Stücke im Kunsthandel.
Fast vollplastisch ausgearbeitete Reiter- und Personendarstellungen stechen unter den verschiedenen Stuckfunden heraus. Sie sind durch Kronen, Schmuck, Bekleidung sowie Farbfassungen und Blattgoldbelag als hochrangige Personen gekennzeichnet.
Die Funde aus Nizamabad sind in das 7./8. Jahrhundert zu datieren. Sie sind herausragende Zeugnisse der Übergangszeit zwischen Spätantike und Frühislam.

Letzte Aktualisierung: 04.03.2026

Kontakt

Einrichtung:

Museum für Islamische Kunst

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