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Ident. Nr.: I. 4895.7

ObjID: obj:2004586

Details (Expert)

Datierung
5. Jahrhundert
Datierung engl.: 5th century
Geografische Bezüge
Herkunft (Allgemein): Iran,
Land
Herkunft (Allgemein): Nizamabad,
Ort
Material / Technik
Gips, geschnitten, geglättet
Abmessungen
Höhe: 13,4 cm
Breite: 18,5 cm
Tiefe: 6,8 cm

Objektbeschreibung

Fragment einer repräsentativen Wandverkleidung aus Stuck mit Teilen einer in Flachrelief eingeschnittenen Vogelschwinge. Zu erkennen ist von bordürenartigen Streifen eingefasstes, geschuppt überlappendes Gefieder mit Umrandung jeder einzelnen Feder. Ansatzweise ist ein von Leisten eingefasster Hohlperlstab als Trennung zu den Flugfedern erhalten. Der obere Rand der Schwinge ist mit einer mit einem stilisierten Sichelfries besetzten Borte begrenzt. Der Fundort im Rahmen der Ktesiphon-Grabungen ist nicht überliefert bzw. nicht über die historischen Fundbücher zu rekonstruieren – eventuell stammt das Fragment von einem anderen Fundort (Nīzāmābād?).

Letzte Aktualisierung: 04.03.2026

Kontakt

Einrichtung:

Museum für Islamische Kunst

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(Iranische Anthologie für Timuriden-Prinz Baisunqur, Sohn von Schahrukh): Dschamschid lehrt Schneider und Schmiede

(Iranische Anthologie für Timuriden-Prinz Baisunqur, Sohn von Schahrukh): Dschamschid lehrt Schneider und Schmiede

Text im Hauptfeld: Firdausi, Schahname, Geschichte von König Dschamschid, der das Handwerk des Schneiders und das des Eisenschmieds lehrt; Text am Rand: aus Maulana Kamal al-din, Divan, Gedichte.Kustode überschnitten.Bild nahezu quadratisch über ganze Hauptfläche und über den Rand nach rechts oben und unten beidseitig des Trenndreiecks ausgeweitet.Miniatur: im Hauptfeld füllt sie schmale Goldleisten-Rahmen ganz aus, am Rand überdeckt sie Rahmen meist. Ein kräftig blauer Himmel, in den sich ein alter Baum gewunden erhebt, kontrastiert mit der hellen, eintönig mit Reihen grüner Grasbüschel besetzten Landschaft und balanciert die überwiegend dunkel gehaltene Gruppe von fünf Männern. Der König sitzt mit angezogenem Knie mit Polster und Kissen hoch auf dreiseitig umschlossenem Thron, dessen Stützen mit Vorhang verdeckt sind und hinter dem sich zwei Höflinge mit Mütze bzw. Turban bereithalten. Er gebietet zwei Handwerkern Einzelheiten ihrer Berufe – Zuschneiden, Hämmern auf dem Amboss mit Lederschürze, daneben die Lehmofen-Esse mit Blasebalg. Himmelsblau abweichend, vermutlich nachträglich übermalt, Gesicht des Königs beschädigt, die übrigen wohl weitgehend ergänzt.Randillumination: in größerem Dreieck symmetrisches Blumen-Arrangement in Gold mit Päonien und Rosette, in kleineren Dreiecken je ein Blatt- und Blumenbouquet gegenständig zur gegenüberliegenden Seite.